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Montag - Freitag: 10.00 Uhr - 14.00 Uhr und 17.00 - 24.00 Uhr / Samstag, Sonntag und Feiertage: 10.00 Uhr - 24.00 Uhr durchgehend

Gasthaus zum weissen Kreuz . Seewernstrasse 12 . 6423 Seewen (SZ) .  +41 (0)41 810 13 48 

 

   18.03.2018  Erinnerungstafeln zum EVS-Jubiläum


Das Einwohnervereins-Präsidium setzt sich einen ehrgeizigen Plan

p. Seewen ‘feierte’ letztes Jahr sein 800-jähriges Bestehen. Doch ‘feiern’, das tat niemand. Weder von ‘offizieller Seite’ noch auf Initiative der Vereine wurde das Jubiläum begangen – es interessierte sich schlichtweg niemand für den ‘Dorfgeburtstag’. Das war vor 50 Jahren noch ganz anders! (Siehe Reportage vom 10.12.2017 auf dieser Homepage). Dort stand das ganze Dorf zusammen und organisierte minutiös ein ganzes Jubiläumsjahr! Auch ein Jubiläum feiert aktuell der ‘Bürgerverein von Seewen’, der Einwohnerverein Seewen-Schwyz (EVS). Gegründet als Bindeglied zwischen dem ‘offiziellen Schwyz’ (Gemeinderat) und der Dorfbevölkerung am Urmiberg wurde der Verein vor einem Jahrhundert aus der Taufe gehoben. Doch dieses Jubiläum soll ‘gefeiert’ werden, geht es nach dem Willen des EVS-Vorstandes. Immerhin: im Budget des Vereins ist eine Position ‘100 Jahr-Jubiläum’ aufgeführt. Eines der ‘Jubiläumsprojekte’ hat auch bereits erste Formen angenommen. Geplant sind – verteilt über das ganze Dorf – zehn bis fünfzehn so genannte ‘Erinnerungstafeln’. Aehnliche stehen bereits in Schwyz. Auf diesen kann der Betrachter historische Aufnahmen erkennen, die mit Texten erklärt und ergänzt werden. Damit wollen die Initianten die Menschen animieren, kurz inne zu halten und bei einem Spaziergang durch Seewen etwas über die Geschichte von Seewen zu erfahren. Wo exakt die Tafeln aufgestellt, welche Bilder und Texte darauf abgedruckt und wer die Tafeln unterhält und schlussendlich finanziert, das sind alles noch offene Fragen. Vorsorglich wurde bei der Schwyzer Bauverwaltung an der Herrengasse in Schwyz jedenfalls ein Baugesuch eingereicht, um das Vorhaben konkret und behördekonform in die Wege zu leiten. Das Gesuch wurde in der 3. Kalenderwoche 2018 im Amtsblatt abgedruckt. Auch im ‘Bote’ war über das ehrgeizige und teure Vorhaben zu lesen:


(Quelle: ‘Bote’ vom 19.1.2018)

Infotafeln wie in Schwyz (Bild: Metzghofstatt)
sollen bald über halb Seewen aufgestellt werden.

 


 

Anmerkung in eigener Sache:

Wäre eine digitale App mit einem Ortsplan von Seewen und seinen historischen Trouvaillen nicht zeitgemässer und massiv kostengünstiger? Die App hätte sogar den Vorteil, dass sie zu Ausbildungszwecken in den Schulen genutzt werden könnte. Damit würden die Seebner Schulkinder erfahren, welch grosse Vergangenheit ‘ihr’ Dorf einst hatte… Denn wer spaziert heute noch durch das verkehrsgeplagte Dorf – von Tafel zu Tafel?

Peter Rickenbacher, alt-Präsident Einwohnerverein Seewen


 

   18.03.2018  Grösster Schwyzer Steinbruch wird noch grösser


Kein Ende des Weiterabbaus im Steinbruch ‘Zingel’ in Sicht, da das Gebiet als künftiges Abbaugebiet in den Richtplan aufgenommen wird

p. Die Spatzen pfeifen es schon längst aus dem Urmibergerwald: der Steinbruch im ‘Zingel’ wird – entgegen der wiederholten Beteuerungen der Betreiber jeweils kurz vor Abstimmungen – auch bis wohl gegen das Jahr 2050 nicht eingestellt. Die Indizien verhärten sich, dass das ‘Loch’ oberhalb der Lauerzerstrasse nochmals deutlich grösser wird. Diesmal ist es die Behörde, die Fakten schafft. So wird momentan eine Karte für die kantonale Richtplanung ausgearbeitet, aus welcher hervorgeht, wo künftige Abbaugebiete von Rohstoffen ausgeschieden werden. Darauf findet sich ganz prominent mit der Nummer 1: der Steinbruch im ‘Zingel’, unmittelbar neben dem BLN-Gebiet Lauerzersee/Rigi (BLN = Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung). Dass auch ein Bundesgesetz eine Steinbrucherweiterung in ein Gebiet von nationaler Schönheit nicht verhindern kann, das hat uns die Geschichte gelernt. Und das (dumme?) Schwyzer Stimmvolk hat gar noch in einer Volksabstimmung im Jahre 2008 seinen Segen dazu erteilt…

Nachstehend der Bericht aus dem ‘Bote’ über die neu ausgeschiedenen Gesteins-Abbaugebiete im Kanton Schwyz:

 

Noch lange kein Ende in Sicht! Auch die kantonale
Behörde will, dass im Steinbruch ‘Zingel’ weiterhin
Gestein abgebaut und dafür BLN-Gebiet geopfert wird.

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