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 Öffnungszeiten
Montag - Freitag: 10.00 Uhr - 14.00 Uhr und 17.00 - 24.00 Uhr / Samstag, Sonntag und Feiertage: 10.00 Uhr - 24.00 Uhr durchgehend

Gasthaus zum weissen Kreuz . Seewernstrasse 12 . 6423 Seewen (SZ) .  +41 (0)41 810 13 48 

 

Das Original

 

Blicken wir nicht ganz soweit zurück. Das ‚Poulet im Körbli’, wie wir es heute kennen, das gibt es auf der ‚Kreuz’-Speisekarte nicht seit Jahrhunderten, aber seit Jahrzehnten! Ich bin mir fast sicher, dass mein Grossvater Anton (‚Toni’) Frey-Schuler, geb. 1905 in Goldau (SZ), zusammen mit seiner Frau Käthy, dieses ‚Gericht’ erfand. Dafür sprechen folgende Fakten:

Toni Frey, ein Handelsreisender der Distillerie Landtwing, verliebte sich bei der Ausübung seines Berufes in Katharina (Käthy) Schuler, eine Wirtstochter im Gasthaus ‚zum Kreuz’ in Seewen. Er heiratete Käthy 1933 und bewirtete mit ihr zusammen fortan die ‚Kreuz’-Gäste. Seine Leidenschaft war die Volksmusik und – die Geflügelzucht! (Im zweiten Weltkrieg bekam er vom Bund sogar einen speziellen Ausweis, Geflügelställe zu kontrollieren…). Er war Gründungspräsident des Geflügelzüchtervereins Innerschwyz, Aktivzüchter im Ornithologischen Verein Schwyz und Umgebung und Mitglied in vielen andern Kleintiervereinen. Ganz in der Nähe seiner Wirkungsstätte ‚Kreuz’ hielt er in diversen Hühnerhöfen allerlei Federvieh. Woche für Woche hiess es: die schönen Tiere in die Nachzucht, die ungeeigneten in die Pfanne. Grossmutter Käthy tischte das gerupfte Federvieh - zusammen mit Risotto - der immer grösseren Schar Feinschmecker auf. Ein ‚Güggeli’ war damals ein Festmahl!

Geflügelzüchter und –kenner, Gastwirt Toni Frey-Schuler, in seinem Hühnerhof. Das Bild entstand um 1933:

 

           

Ebenfalls im Dorf Seewen zuhause ist seit Jahrzehnten die Firma Schlittler & Co, Korbwaren und Dekorationssachen. ‚Man’ kannte sich und ‚handelte’ miteinander. So wanderten auch Körbe von Schlittlers zu Freys im ‚Kreuz’. Irgendwann einmal, eventuell gar aus Jux, landete ein ‚Güggel’ in einem Korb der genannten Firma. Und schon war das ‚Poulet im Körbli’ geboren. Das älteste bisher aufgetauchte Visitenkärtli des ‚Kreuz’ stammt aus dem Jahre 1935 (siehe unten), und bereits damit bewarb die Wirtefamilie das ‚Güggeli aus eigener Mast’. Die Nachfrage nach den feinen ‚Güggeli’ wurde immer grösser, auch weil die in der Küche begnadete Grossmutter ‚Käthy’ um die richtige Zubereitung wusste. Als dann Sohn Toni den Familienbetrieb 1966 in 3. Generation übernahm, belieferten Detaillisten aus der Region den Gastrobetrieb mit ‚Poulets’. Die Eigenproduktion konnte der Nachfrage nicht mehr Paroli bieten… Geblieben ist einzig die Belieferung des Betriebes mit Eiern aus dem eigenen Hof.

Visitenkärtli des ‚Kreuz’ von 1935:

 

Das ‚Kreuz’ wird heute in der 4. Familien-Generation durch mich, Peter Rickenbacher, ein Enkel von Toni Frey-Schuler, geführt. Im Mittelpunkt des Angebotes stehen immer noch die ‚Poulets im Körbli’. Natürlich aber sind auch andere Spezialitäten erhältlich, beispielsweise die fangfrische Regenbogenforelle oder Damwild aus der Region. Aus der ‚Gründungszeit’ des ‚Poulets im Körbli’ geblieben sind diverse Hühnerhöfe um das ‚Kreuz’, wo sich heute noch zahlreiche Legehennen und Schautiere aufhalten.

Zweifelsohne darf behauptet werden: das Original ‚Poulet-im-Körbli’-Gasthaus ist das ‚Kreuz’ in Seewen. Seine Popularität über Jahrzehnte hat inzwischen viele Nachahmer gefunden… Doch wer auf das Original setzt, der kommt um das ‚Kreuz’ in Seewen nicht herum.

 

 

 

Peter Rickenbacher, Gastwirt

 

 

 

Gasthaus zum weissen Kreuz
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Seewernstrasse 12
6423 Seewen (SZ)
041 810 13 48

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