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 Öffnungszeiten
Montag - Freitag: 10.00 Uhr - 14.00 Uhr und 17.00 - 24.00 Uhr / Samstag, Sonntag und Feiertage: 10.00 Uhr - 24.00 Uhr durchgehend

Gasthaus zum weissen Kreuz . Seewernstrasse 12 . 6423 Seewen (SZ) .  +41 (0)41 810 13 48 

 

   02.08.2016  Heftiges Unwetter zog über's Schwyzerland


Die Schächte vermochten das viele Wasser nicht mehr aufzunehmen, überflutete Keller waren die Folge

p. Ein wie seit Jahren nicht mehr vorgekommenes Gewitter hat sich am Sonntag, 30. Juli 2016, kurz nach 16 Uhr, über Seewen entleert. Vorausgegangen waren heftige Winde, die zahlreiche Bäume entwurzelten. Auch über dem Gasthaus ‚Kreuz‘ regnete es wie aus Kübeln. Hagel begleitete das viele Nass vom Himmel. Es war so viel, dass die Dolen entlang der Seewernstrasse das viele Wasser nicht mehr zu schlucken vermochten. Die Folge: das Wasser suchte sich neue Wege. Solch einen Weg fand es u.a. via Lieferantentreppe vor dem Hause, wo das aufgestaute Wasser herunterkollerte. Innert Sekunden wurde dadurch ein Keller geflutet! Doch es hätte weit schlimmer ausarten können…

Unsere Bilder vermitteln einige Sequenzen des heftigen Unwetters:

Auch im ‚Bote‘ war das Unwetter ein Thema:

   01.08.2016  Wenn der Traumjob zum Albtraum wird


Das Gastgewerbe steht gewaltigen Herausforderungen gegenüber

p. Wie die Zeiten doch ändern. Bis in die 1990er Jahre regelte der Staat (und nicht der Markt) die Zahl der Gastbetriebe. Die ‚Bedürfnisklausel‘ sorgte dafür, dass nicht in jedem Gebäude eine ‚Beiz‘ entstand. Denn eine ‚Beiz‘ zu führen, das war nicht nur ‚chic‘, es war auch ein Ort, wo ganze Familien ihr Ein- und Auskommen hatten. Dann wurde die Klausel vom Volk gekippt. Fortan durfte jedermann/frau eine ‚Beiz‘ eröffnen – egal wo! Es kam die Zeit der Besenbeizen, der Fabrikbeizen, der Museums-‚ der Event- und Take-Away-Beizen. Die Konkurrenz wurde für die Traditionsbeizen immer grösser. Ergo: für viele Wirte stand das Aufwand/Ertragsverhältnis in keinem Verhältnis mehr. Sie hängten den Job an den Nagel, das ‚Beizensterben‘ nahm rasant an Fahrt an, vor allem in ländlichen Gebieten. Klar daher, dass immer weniger Jugendliche den ehemaligen Traumjob erlernten. Sie stellten schnell fest, dass die Eltern bzw. Verwandten und Bekannten einen immensen Aufwand betreiben mussten, um ihren monatlichen Lohn zu verdienen. Ergo wandten sie sich vom Gastgewerbe ab und erlernten andere Berufe.

Heute ist die Situation alarmierend. Der Branchenverband des Gastgewerbes hält inzwischen öffentlich fest, dass über 60 Prozent der Restaurants in der Schweiz rote Zahlen schreiben. Heisst, dass Gastwirte kaum mehr Geld verdienen. So darf es nicht überraschen, wenn immer mehr ‚Beizen‘ endgültig ihre Türen schliessen. Dafür verantwortlich ist nicht immer nur der Wirt, der sich für seinen Betrieb und seine Mitarbeiter/innen aufopfert. Zu den so genannten ‚veränderte Rahmenbedingungen‘ gehören auch die immer höheren Erwartungen der anspruchsvollen Gäste. („Wie hoch ist der Nitratgehalt im Hahnenwasser, das sie hier ausschenken? Wie hoch ist der Sulfate-Anteil im Burgunder auf ihrer Weinkarte? Wie viele Tage alt war das Schwein, aus dem das Schnitzel gemacht wurde? Auf welche Art wurde die Forelle getötet? Schmeckt ein Ei eines Zwerghuhns ähnlich wie eines eines grossen Huhns?“ usw. usf.). Kurzum: der Gastgeber muss heute ein Tausendsassa sein, um zu bestehen…

Passt das Sprichwort: Allen Leuten Recht getan ist eine Kunst, die niemand kann.

Nachstehend ein Bericht über die aktuelle Lage der Branche:

Wie der ‚Seehof‘ in Unterseewen, so verschwanden in den vergangenen 20 Jahren auch zahlreiche andere Schwyzer Gaststätten ersatzlos von der Bildfläche.

Gasthaus zum weissen Kreuz
Postfach 159
Seewernstrasse 12
6423 Seewen (SZ)
041 810 13 48

info@gasthaus-kreuz.ch
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Gasthaus zum weissen Kreuz I Postfach 159 I Seewernstrasse 12 I 6423 Seewen (SZ) I eMail: info@gasthaus-kreuz.ch I Tel. +41 (0)41 810 13 48