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Gasthaus zum weissen Kreuz . Seewernstrasse 12 . 6423 Seewen (SZ) .  +41 (0)41 810 13 48 

 

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Sehr geehrte Gäste unseres ‚Kreuz’, Geschätzte Surfer/innen im Internet

Hier finden Sie Neues und Aktuelles vom Dorf Seewen ab 1.Juni 2016.

Frühere Meldungen finden Sie in den Archivierten Beiträgen   -> ARCHIV

 

  08.12.2018  Aussitzen löst Probleme nicht


Die getroffenen Massnahmen reichen nicht aus, um die Raserei einzudämmen und die Fahrbahn sicherer zu machen

p. Trotz Geschwindigkeitsregime, in Unterseewen kommt es wegen des grossen Verkehrsaufkommens immer wieder zu brenzligen wenn nicht gar schwerwiegenden Situationen. Grund: die Seewernstrasse ist die am meisten frequentierte Nebenstrasse in Seewen und teils halt nur knapp fünf Meter breit. Was viele nicht wissen: bis 1972 war sie nur für die Anwohner zugänglich – zwischen dem Gasthaus Bauernhof und dem 16ni-Viadukt gar gänzlich zu. Dann wurde sie zur Baupiste für den Autobahnbau benutzt. Seitdem schluckt die Strasse rund 6000 Fahrzeuge täglich.

Anwohner sahen diese Entwicklung kommen und wurden bereits 1992 beim Gemeinderat Schwyz vorstellig. Zwei Jahrzehnte lang passierte dann so gut wie nichts, an den Schaltstellen in Schwyz wurden andere Prioritäten gewählt. 2011 dann der Durchbruch, seitdem gilt eine 30-er-Zone im besiedelten Dorfteil um Alt-Seewen. Doch noch immer sind Anwohner und Verkehrsteilnehmer unglücklich über die Situation. Eine Endlösung wäre ein Dorfumfahrungstunnel, der am 11.4.2006 dem Regierungsrat unterbreitet wurde (siehe Archiv-Eintrag). Bis es aber soweit kommt, werden noch viele Hektoliter Wasser die Seewern hinunterfliessen…

Nachstehend einige Reaktionen zu den jüngsten Ereignissen:


Leserbrief

Seit 2012 werden vom Quartiersverein Nachbesserungen verlangt

19 Jahre auf ‚Tempo 30’ gewartet – Lassen Nachbesserungen auch so lange auf sich warten?

p. Eine unglaublich lange – und für die Bewohner von Unterseewen leidige – Geschichte geht weiter. Seit Sommer 2011 gilt im besiedelten Teil von Unterseewen ‚Zone 30’. Die verkehrsgeplagten Anwohner und der damalige Einwohnervereinsvorstand reichten das Gesuch für den ’30’er bereits im Jahre 1992 ein. Ja, amtliche Mühlen mahlen halt langsam…

Nach einer ersten Beschilderung folgten Monate später Nachbesserungen, die dann in Rechtskraft übergingen. Das Gesetz schreibt vor, dass spätestens eineinhalb Jahre nach der rechtswirksamen Einführung von Tempozonen über die Wirkung der Markierung Fazit gezogen – und wo nötig nachgebessert - werden müsse, wenn regelmässig über zehn Prozent der vom Radar Gemessenen zu schnell unterwegs seien. Letzteres ist - faktenkundig - seit Jahren der Fall. Seit über sieben Jahren wird Monat für Monat das Tempo der Fahrzeuglenker gemessen und regelmässig werden zwischen 10 bis 23 Prozent der Lenker gebüsst, weil zu schnell unterwegs. Die Rechnung ist schnell gemacht, der Staat verdiente bisher mit Radarmessungen in Unterseewen schon hunderttausende von Franken Bussengelder. Und er wird es mit Sicherheit noch weiter tun. Denn: obwohl die Anwohner und der Quartierverein sich schon 2011/12 die Mühe nahmen, auf die Missstände der aktuellen Markierung ‚Zone 30’ hinzuweisen, kam es bis heute weder zu einer Aussprache noch konkret zu baulichen Anpassungen. Motto: die Signalisation reicht. In der Praxis heisst dies, dass auch in Zukunft weiter kräftig geblitzt, weiter Lärm von schnellen Fahrern produziert und weiter die Verkehrssicherheit aufs Spiel gesetzt wird. Die Anwohner überrascht es daher nicht, dass es immer wieder – wie jüngst – zu teils schweren Verkehrsunfällen auf der Seewernstrasse kommt.

Peter Rickenbacher, Präsident Quartierverein Unterseewen&Seewenstrasse


Im BOTE DER URSCHWEIZ vom 7. Dezember 2018 wurden einmal mehr Forderungen über Nachbesserungen publik:

Die Radarmessungen liefern Fakten: es wird in der 30-er-Zone regelmässig viel zu schnell gefahren, u.a. deshalb, weil die Markierung mangelhaft ist.


Auch mit dem neuen Messgerät der Kantonspolizei ändert sich nichts am Verhalten der (schnellen) Automobilisten

Flucht vor Rasern: Samichlaus hätte sehr schnell laufen müsse

p. Das hätte ins Auge gehen können! Am Vortag des Klaus-Tages, also am 5. Dezember 2018 führte die KaPo Schwyz einmal mehr Tempomessungen in Unterseewen durch. Dies tut sie grundsätzlich jeden Monat mindestens einmal. Dass dies nötig ist, zeigte sich nach Abbruch der Messungen: insgesamt wurden in 90 Minuten 217 Durchfahrten gemessen, mit Beginn ab 15.15 Uhr. Von den über 200 gemessenen Fahrzeugen aus Richtung See gegen Ingenbohl fuhren exakt 24 Lenker zu schnell, also 11,06 %. Sie hielten sich alle somit nicht an die vorgegebene Tempogeschwindigkeit von 30 km/h. Der schnellste Automobilist war mit 54 km/h unterwegs, was ihm ein saftiger Denkzettel bescheren wird. Dass auch aktuell wieder über zehn Prozent der Verkehrsteilnehmer zu schnell unterwegs waren, das müsste Folgen haben. Denn seit Einführung von Zone 30 im Jahr 2011 fordert der lokale Quartierverein Nachbesserungen, wie es auch das Gesetz verlangt. Dafür aber hat die Behörde nach wie vor keine Ohren, das Problem wird ausgesessen…

Zu denken gibt, dass es im Dezember früh einnachtet und da und dort bereits St. Nikolausgruppen unterwegs sind. Nicht auszudenken, wenn passiert wäre, wenn eine solche Gruppe zu dieser Zeit die Seewernstrasse zum Urmiberg hoch passiert hätte. Der Samichlaus, der alte Mann, der hätte sehr schnell vor den Rasern weglaufen müssen. (Unser Tipp: Samichlaus, bring den Behördevertretern doch endlich eine Rute, damit sie reagieren und Tempo 30 in Unterseewen nachbessern.)


 

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