27.05.2013
Ausbau der Axenstrasse wird
Mehrverkehr durch Talkessel bescheren
Der Bund hält am Ausbau der
Axenstrasse fest, Reklamationen von kantonalen Parlamentariern nützen nichts
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p. Vor einem halben Jahr (Dorfnews
vom 7.12.12) wurden die involvierten Kommunalpolitiker informiert, am
letzten Samstag (25.5.13) in Sisikon die interessierte Bevölkerung: über den
Ausbau der Axenstrasse! Die jahrelange Opposition gegen das Mammutbauwerk, das
Ends aller Ends über eine Milliarde Franken kosten wird, nützte nichts. Die
Federführung und das Sagen hat einzig der Bund, die betroffenen Kantone (SZ und
UR) dürfen im besten Falle mitreden, wenn die Baumaschinen auffahren.
Nachdem nun die Schwyzer Regierung ein weiteres Mal zum Projekt Stellung
beziehen musste – diesmal war von unkontrollierbaren Folgekosten für den Kanton
Schwyz die Rede – stehen die exakte Linienführung und der Baubeginn nun fest.
Das Jahrhundertbauwerk, in dessen Zentrum zwei Tunnels stehen, wird 2017 in
Angriff genommen. Anlass für die regionale Presse, nochmals ausführlich über den
aktuellen Stand sowie das eigentliche Projekt zu informieren.
Für Seewen ist das Jahrhundertbauwerk von doppelter Bedeutung: einerseits wegen
des zusätzlichen Mehrverkehraufkommens auf der Autobahn A4, andrerseits, weil
bis dato im relativ nahen Steinbruch ‚Zingel’ am Lauerzersee viel
Ausbruchmaterial endgelagert werden dürfte, was für den westlichen Dorfteil
massiven Lastwagenverkehr bedeutet…


(Quelle: ‚Neue Schwyzer Zeitung’, 24.5.13)

(Quelle: ‚Bote der Urschweiz’, 24.5.13)

(Quelle: ‚Zentralschweiz am Sonntag’, 26.5.13)