01.11.2017 Jahreskonzert 2017 der Feldmusik
Die Feldmusik Seewen lädt alle Freunde der Musik zum Jahreskonzert 2017 ein
p. Immer, wenn die ersten Nebelschwaden entlang des Urmibergs hangen, dann ist die Zeit der Feldmusik Seewen gekommen. Denn in dieser Zeit lädt sie Jahr für Jahr alle Freunde der Musik zum beliebten Jahreskonzert ein. Das Motto heuer lautet: FARBEN. Geplant sind insgesamt zwei Aufführungen, wie gewohnt in der Mehrzweckhalle ‘Seerüti’. Die erste findet statt am Martinstag-Samstag (11.11.2017) mit Beginn um 20.00 Uhr, die zweite als Wiederholung am Sonntag (12.11.2017) um 17.00 Uhr. Präsident Mathias Schaffert und Dirigent Alex Maissen sowie alle übrigen Mitglieder der Feldmusik freuen sich auf viele Zuhörer/innen! Als Beigabe zum Konzert wird an beiden Tagen eine Tombola durchgeführt, und samstags musikalische Unterhaltung mit dem ‘Handorgelduo SMS’. Ebenfalls im Angebot: Köstlichkeiten aus der Küche und Drinks an der Bar…
Das Programmblatt des diesjährigen Jahreskonzertes sieht heuer wie folgt aus:
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Weitere Infos:
http://www.feldmusik-seewen.ch
Im 'Bote der Urschweiz' vom 10. November 2017 wurde das Feldmusik-Jahreskonzert ebenfalls kurz thematisiert:
Der 'Bote der Urschweiz' besuchte das Konzert der Feldmusik und berichtete am 13. November 2017 wie folgt darüber:
18.10.2017 Als der Seebner Bahnhof noch Drehscheibe des Viehandels war
Der schweizerische Viehhändlerverband feiert heuer sein einhundertjähriges Bestehen
p. Es waren über Jahrzehnte die Familien Mettler, die massgeblich das Bild um den Seebner Bahnhof prägten. In den Köpfen geblieben ist das Bild von festgebundenen Kühen, die auf ihren Abtransport per Bahn warteten. Regelmässig standen in Mettlers Auftrag dutzende Kühe vor dem Güterschuppen der SBB gleich gegenüber des Restaurants ‘Bahnhöfli’, das nebst des ‘Schwyzerhof’ und des ‘Schwyzerhof-Gadens’ ebenfalls den Mettlers gehörte. Treibende Kraft war Augustin Mettler-Bürgi, der von 1863 – 1942 lebte. Die Kühe, die der Viehhändler bei lokalen Bauern erwarb und sie oftmals bis zum Abtransport im ‘Schwyzerhof-Gadä’ – auch ‘Viervaterunsergade’ genannt – ‘zwischengelagert’ waren, fanden Abnehmer in halb Europa. So beispielsweise in Italien, Frankreich, Spanien, Deutschland, Russland, Nordafrika und gar in Kuba. Das Vieh, das im Süden seine Abnehmer hatte, wurde bis zur Eröffnung der Gotthard-Eisenbahn mühsam zu Fuss über den Gotthardpass geführt (Senten-Tradition). Die Güterwagen der SBB nahmen alsdann den Mettlers bzw. ihren Gehilfen die Fuss-Transportwege ab. 1996 stellten die Nachfahren des Augustin Mettler-Bürgi dann die Viehtransporte bzw. den -Handel ein. Geblieben sind andere regionale Viehhändler, die ihren Fokus vorwiegend auf den inländischen Viehhandel gerichtet haben.
Heute erinnern weder der alte SBB-Güterschuppen noch der alte ‘Schwyzerhof-Gadä’ an den einst blühenden Wirtschaftszweig des regionalen Gewerbes. Beide Gebäude wurden dem Erdboden gleichgemacht.
Im ‘Bote der Urschweiz’ (Ausgaben vom 2. bis 4.10.2017) ging Reto Betschart zum Jubiläum des Viehhändlerverbandes auf die Viehhändler-Tradition in der Region ein:
Auch im Buch ‘Grüsse aus Schwyz’ von Toni Gasser und Alois Horat wurde über den Viehhandel der Mettlers geschrieben:













