23.10.2021 Krematoriumleistung soll verdoppelt werden
Die ursprüngliche Vermutung der Anwohner bestätigt sich, die Kapazitäten werden laufend ausgebaut
p. Es war ein heftiger Streit um den Standort des Krematoriums, welches der Bezirk Schwyz unbedingt innerhalb seines Hoheitsgebietes bauen - und betreiben - wollte. Der ursprüngliche Vorschlag, das Schwyzer Krematorium neben dem Friedhof 'Bifang' bzw. dem Spital Schwyz zu bauen, scheiterte an Reklamationen von Anwohnern und der Spitalleitung. Dann kam als Standort die Nachbar-Parzelle zum Zivilschutzzentrum im 'Kaltbach' in die Diskussion.
Doch auch dieser Vorschlag scheiterte - nicht zuletzt wegen eines Nachbarn, der während der Standortevaluation selbst im Bezirksrat Schwyz sass. So hatte der Rat dann die glorreiche Idee, den Menschenverbrennungsofen unmittelbar neben der Autobahn in Unterseewen zu bauen. An einem Ort mit wenig Nachbarn und fernab der Zivilisation... "Sankt Florian lässt grüssen."
Was schon damals bekannt und unschwer vorher zu sehen war soll nun bald eintreffen: der Bezirk plant einen weiteren massiven Ausbau der Anlage. Dies wusste der 'Bote' am 11. Oktober 2021 seiner Leserschaft zu unterbreiten:
"Würdig" unmittelbar neben der Autobahn A4 in Unterseewen steht das Krematorium
des Bezirks Schwyz. Von ursprünglich 216 Kremationen im Startjahr 1996 wurden
24 Jahre später im Jahre 2020 insgesamt 1'687 Einäscherungen vorgenommen.
Jetzt will der Bezirk die Anlage nochmals hochfahren, um die doppelte Menge der
bisherigen Kremationen durchführen zu können. Ein Schelm, der glaubt, dass dies
beim Bau nicht absehbar war...





