20.06.2016 Ein Haupt-Kritikpunkt ist die Fussgängerführung
Das formelle Baubewilligungsverfahren für die Schaffung eines Bundes-Ausschaffungszentrums für abgewiesene Asylbewerber im ‚Wintersried‘ ist eingeleitet worden
p. Die Umsetzung der gemeinsamen Pläne von Gemeinderat und ‚Bundesbern‘, im ‚Wintersried‘ am östlichen Seebner Dorfrand ein Ausschaffungszentrum für Migranten zu schaffen, die nimmt Formen an (Siehe auch Dorfnews vom 16.6.2016, 8.6.2016 usw.). Seit letzten Freitag (17.6.2016) liegen die Baupläne auf. Hierzu wurde auf der Schwyzer Bauverwaltung an der Herrengasse eigens ein Raum hergerichtet. Offenbar rechnen die Initianten mit einem grossen Aufmarsch aus der Bevölkerung bzw. viele Baueinsprachen. Denn nach wie vor ist die Skepsis zu diesem Bauvorhaben sehr gross. Probleme erkennen die Gegner im ‚Abtauchen‘ der Migranten (Verstecken in Gebäuden, um sich so der Ausschaffung zu entziehen) und im ‚freien Ausgang‘ zwischen Unterkunft im ‚Wintersried‘ und dem Dorfzentrum (Bahnhofgegend). Auch sorgt sich das hiesige Gewerbe vor möglichen Diebstählen. „Die Asylanten haben ja eh gar nichts und daher auch nichts zu befürchten“ ist ein vielgesprochener Satz hinter vorgehaltener Hand.
Ob und vor allem in welcher Menge es zu Baueinsprachen kommt, wird sich nach Ablauf der dreiwöchigen Einsprachefrist zeigen. Fortsetzung folgt.
Nachstehend die Meldung über die Auflage des Bauvorhabens auf der Gemeindeverwaltung:


(Quelle: ‚Bote‘ vom 18.6.2016)



