09.07.2022 Seewern-Flaschenhals bleibt, angestrebte Massnahmen bleiben fraglich
Mit Objektschutz und der Verbreiterung der Seewern ab dem Gasthaus 'Bauernhof' sollen künftige Hochwasserschäden vermieden werden
p. Ende April fasste der Regierungsrat (im Bild unten eine aktuelle Aufnahme) den Entschluss, nun tatkräftig die Hochwasserproblematik 'Lauerzersee und Seewern' anzugehen. Statt der bisherigen Bestvariante 'Stollen lang' zum Durchbruch zu verhelfen buchstabierte die Regierung massiv zurück. Jetzt sollen punktuelle Massnahmen das Problem langfristig lösen. Dagegen hagelte es Kritik von allen Seiten. Gejubelt haben einzig die Umweltverbände, denen der Moorschutz wichtiger ist als die Sicherheit von Menschen. Der 'Bote' hat am 8. Juli 2022 nochmals über den gefassten Behörde-Entscheid berichtet. Nicht hinterfragt hat er dabei, ob der Entscheid die Hochwasserproblematik tatsächlich auch löst. Denn hätte er es, dann hätte er schnell festgestellt: OHNE eine Lösung im Bereich des Ausflusses des Lauerzersees in die Seewern bis zum Gasthaus 'Bauernhof' nützen alle vorgedenkten und -gekehrten Massnahmen rein gar nichts. Denn Fakt ist, und das weiss jedes Kind: eine Flasche kann nur so schnell entleert werden, wie es der Flaschenhals zulässt...
Nachstehend der aktuelle Bericht aus dem 'Bote' vom 8.7.2022:
Diese aktuelle Regierung will mit 'Pflästerlipolitik' künftige
Hochwasserprobleme rund um den Lauerzersee lösen.
Bleibt für immer und ewig ein Problem: im Bereich Seewern-Einfluss exisitert ein Bachbett, das nur eine beschränkte Anzahl Kubikmeter Wasser aufnehmen kann. Und direkt beim See sind es die 4 ARCA-Röhren, die ebenfalls nur beschränkt Wasser durchfliessen lassen. Eine Verbreiterung dieser neuralgischen zwei Stellen (= beschriebener Flaschenhals) ist so gut wie unmöglich. Zu viele Werke stehen im Weg (Strassen, Leitungen, Hochbauten, Berg usw.). Nur ein 'Entlastungsstollen' durch den Urmiberg als zweiten Auslauf des Lauerzersees wäre effektiv.







