10.11.2022 Steinbruch 'Zingel' soll weiter am Urmiberg 'fressen'
Bereits jetzt engagiert sich die KIBAG-Gruppe für die nächste Abbau-Etappe am Urmiberg
p. Trotz heftiger Opposition aus Seewen im Jahre 2008 stimmte das GEMEINDE-Volk Ja zur Erweiterung des Steinbruchs 'Zingel' am Lauerzersee. Zu sehr drohten die Betreiber vorgängig mit einem Engpass des begehrten Gesteins für das Eisenbahnnetz in der Schweiz. Und zu sehr wurde auf einen Verlust von Arbeitsplätzen hingewiesen, der drohe, falls der Steinbruch nicht im Tagbau erweitert werden könne. Die Angstmacherei hatte sich gelohnt: die Umweltverbände liessen sich kaufen und zogen ihre Einsprachen zurück. Gebetmühlenartig wurde versprochen, den Steinbruch umgehend wieder zu renaturieren. Doch was ist bis heute aus den Versprechungen geworden???
Nun scheint sich die Geschichte zu wiederholen. Bereits wirken die Kiesmacher auf die Instanzen, weil ab 2030 ein Ende des Abbaugebietes II droht (Eigentlich ist es bereits das Abbaugebiet III). Die Erweiterung gehöre in den Richtplan, wird gefordert.
Die Bevölkerung kann jetzt via Internet zu den Plänen Stellung beziehen...
Nachstehend der LINK zur Stellungsnahme:
https://www.sz.ch/behoerden/information-medien/medienmitteilungen/medienmitteilungen.html/72-416-412-1379-1377-4603/news/17192
Folgender Beitrag erschien im 'Bote' vom 8. November 2022 zur Richtplananpassung:

(Anm.: Beachten Sie auch den Beitrag vom 16.8.2022 auf diesen Seiten!)



