13.04.2024 Profiteure eines neuen Zentrums stehen zusammen
Kanton plant im 'Kaltbach' ein neues Verwaltungszentrum
p. Es gehört zu den grössten Hochbau-Projekten, welches der Kanton Schwyz realisieren will, das neue Verwaltungszentrum im 'Kaltbach' nördlich von Seewen. Rund 140 Millionen Franken will der Staat für einen zentralen Komplex ausgeben, in welchem Blaulichtorganisationen und zahlreiche kantonale Aemter ein neues Zuhause finden sollen. Doch seit Bekanntgabe der Absichten gibt es auch kritische Stimmen: im Zentrum von Schwyz würden viele Büros frei, und auch Gastrobetriebe könnten durch die 'Abwanderung' von Verwaltungseinheiten das Nachsehen haben. Weiter kommt von liberaler Seite der Vorwand, dass dadurch neue Staatsstellen geschaffen würden und so der Beamtenapparat 'aufgebauscht' werden könnte. Störend werden aus allen Richtungen die enorm hohen Kosten genannt - ursprünglich war von 100 Millionen Franken die Rede. Es überrascht daher nicht, dass allfällige 'Profiteure' des neuen Grosskomplexes bereits heute schon die Werbetrommel schlagen. Wie schlussendlich auch das Stimmvolk über den Baukredit entscheidet, wird sich weisen. Fakt ist: bis es zum Bezug des neuen Zentrums kommt, werden noch viele Hektoliter Wasser den Siechenbach Richtung Lauerzersee hinunterfliessen...
(Hinweis: beachten Sie auch den Dorfnewsbeitrag vom 25.9.2023)
Tage nach dem Bericht über das Gross-Bauvorhaben fragte Redaktor Jürg Auf der Maur vom 'Bote' bei den Parteien nach deren Meinung zum Projekt im 'Kaltbach' nach:
Das Kantonsparlament hat an seiner Sitzung vom 24. April 2024 das geplante Mammutprojekt durchgewunken. Der Bericht über die Session dazu im 'Bote der Urschweiz' vom 25. April:
p. Aeusserst knapp hat das Stimmvolk dem Mammutprojekt des Kantons am vergangenen Sonntag, 22.9.2024 zugestimmt. Eine Klatsche für das Establishment... Jetzt gehe es an die Detailplanung, wusste der zuständige Regierungsrat André Rüegsegger gegenüber den Medien festzuhalten.
Nachstehend der Bericht über das knappe Abstimmungsresultat aus dem 'Bote der Urschweiz':
Auch in der 'Gmeindsposcht' wurde für das neue Verwaltungszentrum geworben, was offenbar genützt hat... Am 9. Februar 2025 darf das Gemeindevolk noch darüber abstimmen, ob es einen Beitrag an das geplante neue Feuerwehrlokal sprechen will. (Was, wenn ein Nein kommt?)












