20.06.2026 Gesteinsabbau am Lauerzersee: noch lange kein Ende in Sicht
Die Steinbruchbetreiberin im 'Zingel' will noch viele Jahre Gestein abbauen - und investiert dafür 100'000de von Franken
p. Was haben das geplante Asylanten-Ausschaffungszentrum in 'Buosigen' oberhalb Lauerz und der Steinbruch 'Zingel' zwischen Rigi und Lauerzersee gemeinsam? - Beide Gebiete liegen im so genannten BLN-Perimeter 'Rigi'/Lauerzersee (BLN = Bundesinventar Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung. Heisst, die Landschaft geniesst bundesweiten Schutz. Schweizweit existieren total 162 solche Gebiete, die von Gesetzes wegen in ihrer Art uneingeschränkt erhalten werden müssten. Doch hier im Schwyzerland ticken die Uhren anders. Wegen 'Kies' gibt es Ausnahmen. Und eine solche hat der Regierungsrat mit Rückendeckung aus Bern schon vor über 20 Jahren ausgemacht. 'Kies' und Schotter seien so eminent wichtig, dass dafür der Landschafts- bzw. Heimatschutz dem untergeordnet werden müsse... Das Volk sanktionierte die behördliche Meinung bekanntlich und legte ein JA in die Urne. Vor diesem Hintergrund wird von Seiten der Steinbruchbetreiberin bereits jetzt wieder 'geweibelt'. Denn der bisher bewilligte Abbau-Perimeter neigt sich langsam einem Ende. Damit stellt sich die unternehmerische Frage: Kann der Steinbruch nochmals 20 bis 30 Jahre weiterbetrieben werden? - Offensichtlich ist die Meinung im Verwaltungsrat und der Betriebsleitung der KIBAG Kies Seewen-Gruppe gemacht: JA! - Vor diesem Hintergrund überrascht es nicht, dass die Gruppe ein Bauvorhaben eingereicht hat, um einen weiteren Status Quo zu schaffen. Die Ueberlegung ist die Folgende: hohe Investitionen rechtfertigen einen Weiterbetrieb...
Der 'Bote' berichtet am 20. Juni 2026 wie folgt über die geplante Investition:
Bildlegende:
Der geplante Erweiterungsbau kommt Richtung Dorf zu stehen.
Speziell daran: gleich daneben beginnt das Dorf. Heisst, wohl einmalig in der Schweiz
liegt eine Industriezone direkt neben einer Kernzone .









