02.09.2026 Es geht um viel 'Kies' (Geld)
Der Bedarf an Seewer-Kalk aus dem Urmiberg ist für das nationale Schienennetz von enormer Wichtigkeit, sagt die Betreiberfirma KIBAG Kies Seewen
p. Bis zum 28. September 2026 liegen auf der Bauverwaltung der Gemeinde Schwyz Unterlagen zur Teilrevision des Nutzungsplans (Erweiterung Zingel III) öffentlich auf. Und diese Unterlagen haben es in sich: es geht im Kern darum, ob die Betreiberin des Steinbruchs im ‘Zingel’ in Seewen weitere 50 Jahre im Tagbau Gestein abbauen darf. Rückblende: schon vor rund 20 Jahren wurde um die damalige Erweiterung heftig gestritten. Damals regten die Gegner an, den Steinbruch in Kavernen weiter zu betreiben, was den Schutz des BLN-Gebietes Rigi/Lauerzersee gesicherte hätte. Nur: das Stimmvolk sah es anders und glaubte den Ausführungen der Betreiberin (u.a. rentiere sich so ein Abbau nicht und der Steinbruch werde ja eh wieder aufgefüllt…- Womit??)
Das Stimmvolk hat auch dieses Mal wieder das letzte Wort. Ob nun ein Sinneswandel im Volk stattfindet, ist zu bezweifeln. Denn es geht um viel ‘Kies’…
Weiterer Eingriff in ein BLN-Gebiet: die geplante Steinbruch Zingel-Erweiterung auf weitere 50 Jahre.
Im ‘Bote’ vom 2.9.2026 rechnete Redaktor Erhard Gick vor, wie viele Eisenbahnwagen voller Material in den nächsten 50 Jahren abgebaut werden soll:
Aus dem Archiv: der ehemalige Einwohner- und Quartierpräsident sprach vielen Seebner-/innen aus dem Herzen, doch die Schwyzer, Ibächler und Rickenbächler waren anderer Meinung: Video SRF Schweiz Aktuell vom 02.07.2007
Nach Ende der Auflagefrist, die bis zum 28. September 2026 dauerte, fragte die 'Bote'-Redaktion bei der Gemeinde Schwyz nach, ob es und allenfalls wie viele Einsprachen es gegen die Teilrevision der Nutzungsplanung gegeben hat.
Die Antwort vorneweg: total sieben. Hier der zugehörige Bericht:







