12.02.2018 Ueber das höchste Gebäude entscheidet das Volk
Geplanter Speicherturm der Agro Schwyz AG kommt nicht überall gut an
p. Innovation heisst nicht immer Begeisterung. Dies muss dieser Tage die Agro Energie AG Schwyz zur Kenntnis nehmen. Auslöser ist die Volksabstimmung vom 4. März 2018, an welcher über die Anpassung der Schwyzer Nutzungsplanung zugunsten des Energieunternehmens entschieden wird. Zur Erinnerung: das stark wachsende und inzwischen einer Zürcher Pensionskasse gehörende Fernwärmeunternehmen plant im ‘Wintersried’ einen 50 Meter (!!!) hohen Speicherturm. Würde dieser realisiert, würde das bisher höchste Gebäude in der Gemeinde entstehen. Die Schwyzer Parteien haben im Vorfeld das Projekt durchgewunken, weil es zur Versorgungssicherheit beitrage. Nun aber sind Gegner auf den Plan getreten, die diese Argumentation bezweifeln. Sie sorgen sich in erster Linie um die drohende Verschandelung der Landschaft. Auch beanstanden sie, dass damit eine Rechtsungleichheit entstehen könnte (Agro darf, die andern Bauwilligen dürfen nicht). Da es – wie üblich bei grossen Bauvorhaben – um viel Geld geht, argumentieren die Kritiker nun aus dem ‘Untergrund’. Offenbar fürchten sie um Repressalien durch ihre Arbeitgeber, Mitmenschen oder Kunden… Das letzte Wort hat – wie immer, wenn es um viel Geld geht – das Schwyzer Stimmvolk. Will es für die Nachwelt ein ‘Denkmal’ erlauben oder die Agro Energie AG zwingen, über ihre Pläne zu gehen?
Nachstehend das inzwischen aufgetauchte und in alle Haushaltungen verschickte Flugblatt der Turm-Gegner sowie eine Abstimmungsvorschau aus dem ‘Bote’ vom 10.2.2018:
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Muss es wirklich sein, dass auf dem Schwyzer Talboden ein nigelnagelneuer 50 Meter hoher, von weit herum sichtbarer Beton-Wärmespeicher realisiert wird? Wahrzeichen hat Schwyz mehr als genug – z.B. die beiden Mythen, die Rigi und der Fronalpstock. (Archivbild)








