07.10.2018 Die Zankerei um die Entfernung fremder Pflanzen geht weiter
Vor sechs Jahren nahm die Behörde das Thema Neophythen an die Hand – seitdem wird über die Finanzen gerungen
p. Mit Fremdlingen tut sich die Politik aktuell sehr schwer. So beispielsweise wird seit Jahren um das geplante Ausschaffungszentrum für abgewiesene Asylsuchende im Gebiet Wintersried am östlichen Ortsrand von Seewen gestritten. Niemand will es, denn die fremden Menschen tun der Bevölkerung nicht gut. Gleiches gilt für die Fremdlinge in der Flora. Diese werden Neophyten genannt und müssen auch weg – weil sie das einheimische Gewächs zu verdrängen versuchen und gewisse Arten die Bevölkerung verwunden (z.B. der Riesenbärenklau). Diese Haltung ist noch irgendwie nachvollziehbar. Nicht verstehen kann der Beobachter, weshalb nicht flächendeckend mit einer Hand die Neophyten gleichermassen entfernt werden. So will die Regierung, dass die Liegenschaftseigentümer primär in die Verantwortung genommen werden und sie die fremden Pflanzen entsorgen müssen. Anders sehen es die Gemeinden, die ihrerseits auf eine kantonale Regelung hoffen. Es ist ein Hin und Her, welches von den Neophyten dazu genutzt wird, sich weiter auszubreiten…
Nachstehend die Meldung aus dem Bote der Urschweiz vom 2. Oktober 2018 zum aktuellen Stand der gemeinsamen Neophyten-Bekämpfung:
Dank energischem Kampf gegen den Japanischen Knöterich ist sein Bestand massiv zurückgegangen. Vor allem beim Kiessammler Nietenbach waren vorgängig grosse Flächen auszumachen. Jetzt finden sich nur noch vereinzelte Pflänzchen (Bildmitte).






