07.12.2018 Flucht vor Rasern: Samichlaus hätte sehr schnell laufen müssen
Auch mit dem neuen Messgerät der Kantonspolizei ändert sich nichts am Verhalten der (schnellen) Automobilisten
p. Das hätte ins Auge gehen können! Am Vortag des Klaus-Tages, also am 5. Dezember 2018 führte die KaPo Schwyz einmal mehr Tempomessungen in Unterseewen durch. Dies tut sie grundsätzlich jeden Monat mindestens einmal. Dass dies nötig ist, zeigte sich nach Abbruch der Messungen: insgesamt wurden in 90 Minuten 217 Durchfahrten gemessen, mit Beginn ab 15.15 Uhr. Von den über 200 gemessenen Fahrzeugen aus Richtung See gegen Ingenbohl fuhren exakt 24 Lenker zu schnell, also 11,06 %. Sie hielten sich alle somit nicht an die vorgegebene Tempogeschwindigkeit von 30 km/h. Der schnellste Automobilist war mit 54 km/h unterwegs, was ihm ein saftiger Denkzettel bescheren wird. Dass auch aktuell wieder über zehn Prozent der Verkehrsteilnehmer zu schnell unterwegs waren, das müsste Folgen haben. Denn seit Einführung von Zone 30 im Jahr 2011 fordert der lokale Quartierverein Nachbesserungen, wie es auch das Gesetz verlangt. Dafür aber hat die Behörde nach wie vor keine Ohren, das Problem wird ausgesessen…
Zu denken gibt, dass es im Dezember früh einnachtet und da und dort bereits St. Nikolausgruppen unterwegs sind. Nicht auszudenken, wenn passiert wäre, wenn eine solche Gruppe zu dieser Zeit die Seewernstrasse zum Urmiberg hoch passiert hätte. Der Samichlaus, der alte Mann, der hätte sehr schnell vor den Rasern weglaufen müssen. (Unser Tipp: Samichlaus, bring den Behördevertretern doch endlich eine Rute, damit sie reagieren und Tempo 30 in Unterseewen nachbessern.)




