15.07.2019 Realisierung des Bundesasylzentrum im 'Wintersried' beschäftigt weiter die Justiz
Jetzt ist plötzlich die Eisenbahn eine mögliche ‘Verhinderin’ des ungewünschten Asylzentrums
p. Erst sagte der Gemeinderat Schwyz Ja zu einem Ausschaffungszentrum für abgewiesene Asylbewerber, dann kam das Veto der Schwyzer Regierung. Begründet wurde das Nein mit raumplanerischen Argumenten (‘liegt in der Entwicklungsachse Urmiberg’). Es kamen plötzlich Alternativstandorte in die Diskussion. Und die Justiz. Seit Jahren streiten sich nun allerlei Parteien um die immer gleiche Frage: ‘Braucht es das geplante Bundesasylzentrum für Ausschaffungsflüchtlinge im Wintersried zwischen Seewen und Ibach wirklich?
Nun haben die Gegner wieder moralische Oberhand erlangt. Das Schwyzer Verwaltungsgericht hat nämlich entschieden, dass die Züge der nahen Eisenbahnstrecke für Asylbewerber und Betreuungspersonal ‘zu laut’ seien, um das Projekt bewilligen zu können…
Bleibt die Anmerkung in eigener Sache: den ‘Gästen’ ist der Lärm der SBB nicht zuzumuten, der einheimischen Bevölkerung schon. Denn sonst hätten sich die Politiker und die Gerichte schon längst für die Realisierung der NEAT-Bahnlinie durch das Rigi-/Urmibergmassiv stark gemacht, um die Talbewohner vom bisherigen und künftigen Bahnlärm zu schützen. – Nein, es gibt keine Menschen zweiter Klasse!
Nachstehend die Neuigkeiten zum geplanten Zentrum, publiziert im ‘Bote der Urschweiz’ am 15. Juli 2019:
Siehe auch Dorfnews vom 29.8.2018.
Das Thema 'Ausschaffungszentrum' und die Haltung der Regierung von Schwyz beschäftigt auch einen Schwyzer Kantonsrat: Sandro Patierno. Er hat eine dezidierte Meinung zur Haltung der Regierung:








