27.10.2019 Auffangnetze am Urmiberg
Der ehemalige Panoramaweg am Urmiberg wird ‘eingezäunt’
p. Solange sich die ältesten Bewohner Seewens rückerinnern können – von einem Steinschlag auf den bewohnten Teil von Unterseewen hat niemand Kenntnis. Doch das sehen ‘Auswärtige’ anders. Wohl dreihundert Jahre lang haben ehemalige Kurgäste und Einheimische die Spazierwege im Dorf und am Urmiberg beschritten und den Anblick der alten Häuser und der Talschaft mit den beiden Mythen im Hintergrund genossen. Immer gefahrenlos. Das ASTRA (Bundesamt für Strassen) sieht die Gefahrenlage anders. Denn demnächst wird ein Schutzzaun das letzte Ueberbleibsel einer jahrhundertlangen Epoche (‘Bäder-Zeitalter’) drastisch beschneiden. Entlang des Panoramawegs ‘Gertenbann’ werden Löcher gebohrt, Verankerungen eingebaut und ein Netz angebracht, um die darunter führende Autobahn A4 bzw. die Verkehrsteilnehmer ‘vor Steinschlag’ zu schützen. Ob das tatsächlich nötig ist, das wird sich die nächsten Jahrhunderte zeigen…
Im ‘Bote’ war am 23.10.2019 über die Arbeiten Folgendes zu lesen:
Nachstehend einige aktuelle Bilder der Baustelle entlang des Panoramaweges ‘Gertenbann’:




