24.11.2019 Panoramaweg neu mit Blick durch 'Gefängnisgitter'
Die Fachstellen kamen zum Schluss, dass am Urmiberg eine Steinschlaggefahr bestehe
p. ‘Bad Seewen’. Noch vor hundert Jahren zog dieser Begriff jährlich tausende Kurgäste aus nah und fern in die Schwyzer Filiale. Gebadet wurde im stark mit Mineralien durchsetzten Quellwasser in den Kurhäusern ‘Sternen’, ‘Rössli’ usw.. Doch die Gotthardbahn setzte der Bäderepoche Seewens ein Ende, das Volk entdeckte das Gesundbaden im salzhaltigen Meer… Als Attraktion für die Kurgäste im damals beschaulichen Seewen schafften unsere Väter einen Panoramaweg am Urmiberg, genannt ‘Panoramaweg Gertenbann’. Dieser begann an der Seewern bei der Urmibergbrücke, die Strasse etwa 100 Meter hoch, dann rechts Richtung See und nach wenigen hundert Metern wieder im ‘Zickzack’ hinunter zur Seewernstrasse. Die Kurzvariante ging hinter dem Gasthaus ‘Kreuz’ hoch direkt zum ‘Gertenbann’. Sitzbänkli lockten zum Verweilen ein. Es gibt aus der damaligen Zeit fast keine Ansicht Seewens, die den alten Aussichtsweg nicht thematisierte! Doch seit wenigen Tagen gehört der vielbesungene Weg mit Blick auf die Talschaft und die beiden Mythen im Hintergrund der Vergangenheit an. Auftrags des Bundes liessen die Sicherheitsexperten Steinschlagzäune entlang des Weges errichten, damit die darunter führende Autobahn vor Gefahren geschützt ist. Dies, obwohl seit Menschengedenken noch nie ein Stein in diesem Sektor auf das Dorf hinterdonnerte…
Schöne Aussichten ab sofort!
Nachstehende Bilder vermitteln den aktuellen Ausblick vom Panoramaweg hinunter auf Seewen:
Beachten Sie auch den Beitrag vom 27.10.2019!
Tempi passati! Früher wurde mit der schönen Aussicht auf Seewen geworben – heute guckt man durch einen ‘Gefängniszaun’ auf die Talschaft hinunter.



