10.04.2020 Zeughaus-Bauten bleiben für die Nachwelt erhalten
Die Schwyzer Regierung hat ein Grossteil der Gebäulichkeiten des ehemaligen Eidg. Zeughauses Seewen-Schwyz unter Schutz gestellt
p. Es zählt zu den grössten im ganzen Land, das ehemalige Eidg. Zeughaus Seewen-Schwyz. Nach über 100-jährigem ‘Dienst’ steht seit Januar 2005 der Betrieb auf dem Areal und in den Gebäulichkeiten still. Nur auf zahlreichen Tischen und Pulten ausserhalb des umzäunten Geländes wird ‘gebrütet’, was dereinst auf der riesigen Fläche Neues entstehen soll. Jetzt hat der Schwyzer Regierungsrat ‘Nägel mit Köpfen’ gemacht – und einen Grossteil der Bauten unter Denkmalschutz gestellt. Denn die ganze Anlage ist in seiner Gesamtheit ein Zeitzeuge, wie er in der ganzen Schweiz kaum mehr zu finden ist. Mit seinem Beschluss hat die Regierung damit den ‘Tarif gegen Spekulationen’ durchgegeben. Eine Nutzung des Geländes mit seinen teils über 100-jährigen Bauten ist somit möglich, einfach unter Berücksichtigung der historischen Gebäude. Der ‘Bote der Urschweiz’ berichtete in seiner Ausgabe vom 3. April 2020 über den weitreichenden Beschluss des Regierungsrates wie folgt:
Das Zeughaus-Areal in Seewen am untern Bildrand,
am Abend des 7. Aprils 2020, als der ‘Supermond’ hinter
der Rotenflue aufstieg.
Ein Grossteil der Gebäulichkeiten steht nun unter Schutz.






