27.06.2020 Die neue Wasserverordnung ist in Kraft
Wuhrkorporationen bleiben, Kanton setzt Revitalisierung der Gewässer oben auf die Traktandenliste
p. Die vor Jahren vom Bund angestossene Ueberarbeitung der geltenden Wasserrechtsgesetze hatte mächtig Wasser aufgewirbelt. Konkret stand unter anderem die Abschaffung der Schwyzer Wuhrkorporationen zur Debatte. Doch der Widerstand dagegen war gross, die Vernehmlassungen zum neuen Gesetzespaket liessen wenig gute Haare an der Idee der ‘Zentralisierung’. In den vergangenen Monaten nun scheint weiter an den Gesetzen gearbeitet worden zu sein. Jedenfalls zitiert Journalist Franz Steinegger vom ‘Bote der Urschweiz’ aus einer Medienmitteilung des Umweltdepartementes über den aktuellen Stand:
(Quelle: ‘Bote der Urschweiz’, 26.6.2020)
Auch die wilde Seewern, die 1806 nach dem Goldauer Bergsturz in einen ‘Canal du Seweren’ gelegt wurde, wird sukzessive renaturiert. Gegenüber den ‘Stall Horat’ auf der Rossmatt wurden im vergangenen Jahr ‘Faschinen’ eingebracht, die anstelle einer festen Ufermauer das neue Bachufer bilden. In der Fachsprache heisst dies ‘Gerinneausweitung’.






