20.07.2020 Pfarreirat Seewen 'stillgelegt'
Den Pfarreien fehlen nicht nur die Pfarrer, sondern zunehmend auch ‘kirchliche Dienstleister’
p. Das Interesse, sich gemeinnützig zu engagieren, das wird immer geringer. Daran ändert auch der Appell ‘zäme ha!’ wegen ‘Corona’ nicht viel. Jedermann/jedefrau geht den eigenen Weg… Darunter leiden Institutionen, die über Jahrzehnte gute Dienste am Mitmenschen leisten/leisteten. Die Kirche ist so eine Institution, die – vor allem in Krisenzeiten – vielen Menschen Halt gibt. Aber auch sie selbst erlebt zurzeit eine ‘Schwächephase’. Denn ihr und ihren Institutionen fehlen Nachwuchskräfte. So kämpfen die Pfarreien nicht nur mit der Installation von Pfarrern, von denen es immer weniger gibt. Auch ‘erdige’ Mitarbeiter in den Pfarreien werden immer rarer. So haben jüngst die Pfarreigemeinde Schwyz und jene von Seewen beschlossen, ihre Pfarreiräte zu ‘sistieren’. Dies wusste der ‘Bote der Urschweiz’ am 18. Juli 2020 seiner Leserschaft zu berichten:
Gehört in jedes Dorf: die Kirche.
Doch ‘Bodenpersonal’ lässt sich heute nurmehr schwer finden.





