30.11.2020 Wieder 13,01 Prozent 'Raser' auf der Seewernstrasse
Monat für Monat, Radarmessungen in der ‚Zone 30‘ in Unterseewen
p. Es wiederholt sich immer und immer wieder das gleiche Bild – das Radarblitz-Bild von fehlbaren Automobilist/inn/en in Unterseewen. Rund einen Monat nach der letzten Radar-Tempomessung auf der Seewernstrasse tat dies die Kantonspolizei am 30. November wieder. Sie stellte ein mobiles Radar-Messgerät unmittelbar neben der Seewernstrasse auf. Gemessen wurde das Tempo der Verkehrsteilnehmer zwischen 10.35 und 12.00 Uhr, und zwar in Fahrrichtung Süden, gen Ingenbohl. In der gemessenen Zeit wurden 123 Durchfahrten kontrolliert, in die Blitz-Falle tappten exakt 16 Automobilist/inn/en, weil sie zu schnell als die erlaubten 30 km/h fuhren. Das macht einen Prozentsatz von 13,01 % aus – ein zu hoher Wert! Der schnellste Verkehrsteilnehmer wurde – wie im September - mit 47 km/h geblitzt.
Die aktuellste Tempomessung bestätigt die altbekannten Fakten: der Prozentanteil Raser ist in der Unterseebner ‚Zone 30‘ im Vergleich zu andern Strassenabschnitten mit ebenfalls ‚Tempo 30‘ viel zu hoch. Wird in einer Zone 30 generell regelmässig über 10 Prozent zu schnell gefahren, sind bauliche Nachrüstungs-Massnahmen nötig, wie es in einer Anordnung des Bundes heisst. Der Quartierverein Unterseewen&Seewernstrasse (QUS) reklamierte schon bei der seinerzeitigen Umsetzung der ‚Tempo 30‘-Zone, dass die angebrachte Signalisierung und die baulichen Massnahmen ungenügend seien und ihre Wirkungen nicht voll ausschöpfen können. Doch auf eine Nachrüstung, darauf dürften die Anwohner/innen entlang der Seewernstrasse noch viele Jahre warten…
Bildlegende:
Erneut über 10 Prozent Raser gemessen: in Unterseewen halten sich
noch lange nicht alle motorisierten Verkehrsteilnehmer/innen
an die vorgeschriebene Geschwindigkeit.
20.11.2020 Ehemaliges Gaswerk-Betriebsgebäude ist Geschichte
Die optische Veränderung der Bahnhofstrasse in Seewen geht unmittelbar weiter, Neues ersetzt Altes
p. Es prägte das westliche Seewen wie kaum ein anderes Industriegelände, das Gas- und Wasserwerk Schwyz AG-Areal mit seinen Hochbauten (Gaskessel, Betriebsgebäude). Nachdem im Frühjahr 2007 der Dorfbild prägende Gaskessel rückgebaut wurde und danach das direkt an die Bahnhofstrasse ragende Gelände an die Familie Klaus Reichmuth verkauft wurde, ging es relativ zügig vorwärts. Es folgten Rückbauten von nicht mehr beanspruchten Gebäulichkeiten, und Neubauten (u.a. ein Mehrfamilienhaus, Event-Location Gaswerk). Dieser Tage ist ein weiteres Kapitel in der Neugestaltung des Geländes geschrieben worden: das Betriebsgebäude mit dem markanten Eckturm ist von der Firma Käppeli Dienstleistung AG ebenerdig gemacht worden. Die Bauherrschaft nimmt danach eine weitere Etappe der Gesamtüberbauung in Angriff…
Unsere Bilder zeigen das Betriebsgebäude im Jahre 2006 und während des Abrisses:





