16.12.2019 'Patient Lauerzersee', jetzt plötzlich 'tot'
Der Lauerzersee ist offenbar doch nicht so ‘gesund’ wie allgemein angenommen
p. Er wird seit jeher besungen als wunderschöner Binnensee am Alpennordrand: der Lauerzersee. Sommers ist er beliebt als Badesee, weil er sich schnell erwärmt. Und die Fischer, die rühmen ihn wegen des Fischreichtums. In der Volksmeinung wird der See daher gerne als ‘gesund’ betrachtet. Doch dem soll jetzt plötzlich nicht mehr so sein. Im Zuge einer grossflächigen Fischzählung ist im vergangenen Jahr unter anderem der Fischbestand ermittelt worden. Danach wurde ausgewertet. Der Bericht dieser umfangreichen Studie liegt nun vor, der ‘Bote der Urschweiz’ bekam Zugang dazu. Das Blatt berichtete in seiner Ausgabe vom 14. Dezember 2019 wie folgt über die Forschungsergebnisse, die alles andere als erfreulich sind:
Mit diesem Link ist im Web zu sehen, wie die Fischzählung im Lauerzersee vonstatten ging:
15.12.2019 Ehemals grösste Seebner Halle ist bald Vergangenheit
Die Rückbauarbeiten kommen gut voran
p. Sie war während Jahrzehnter (kalter) Arbeitsplatz vieler Dutzend Seebner, die hellblaue Halle, die nach dessen Erbauer Karl Weber ‘KAWEBA-Halle’ genannt wird. Noch steht sie auf dem ‘Acherli’ neben der Bahnhofstrasse, doch nicht mehr lange. Karl Weber, späterer Nationalrat, liess vor bald 60 Jahren seine Firmenwerkstätte am westlichen Seebner Dorfrand neu aufbauen. Die Vorgängerbaute westlich des Hotels ‘Kristall’ (heute ist ‘Velotrend Reichmuth’ dort ansässig) war zu klein geworden. Der markante Neubau, dessen grösste Halle 80 x 40 Meter aufweist, bekam SBB-Gleisanschluss. Westlich davon entstand ein grosser Eisenlagerplatz. Alles nun ‘tempi passati’. Mit dem Kauf der ganzen Parzelle durch den deutschen Discounter ‘Lidl’ wird momentan ein neues Geschichtskapitel aufgeschlagen. Das Areal wird zurzeit ‘platt gemacht’ und für eine Ueberbauung vorbereitet (siehe News vom 22.11.2019). Sofern alles rund läuft, sollte das jetzt noch stehende Eisengerippe vor Weihnachten ebenfalls dem Erdboden gleichgemacht sein.
Auch der ‘Bote der Urschweiz’ hat vom Abriss Kenntnis bekommen und davon ein schönes Bild publiziert:
(Quelle: ‘Bote der Urschweiz’, 13.12.2019)







