19.05.2017 Poststellen-Lichterlöschen
Leserbrief
Es ist ein kurzzeitiges Denken, das die Post-Oberen umnebelt. Die Ende Oktober 2016 angekündigte Poststellen-Schliessung im ganzen Land ist betriebswirtschaftlich überhaupt nicht nötig! Das hat beispielsweise das Konsumentenmagazin K-Tipp in seiner Ausgabe Nr. 19/2016 aufgedeckt. (Siehe Dorfnews vom 17.11.2016). Dort steht drin, dass die Post-Oberen die Zahlen in den Filialen einfach anders ‘aufsplitten’, was belegen soll, dass das Gesamtgeschäft rückläufig sei… Mit solchen ‘Frisierungen’ kann man jeden Schritt begründen.
Schön, wenn es Mitbürger/innen gibt, die das Zeitgeschehen immer aus einer gewissen Distanz betrachten und dann und wann Entscheidungen hinterfragen. Denn eine Gesellschaft wächst nur an jenen, die nicht immer kopfschüttelnd allem stillschweigend zustimmen… An dieser Stelle einmal ein DANK dem Gemeinderat Schwyz, dass er sich für die Beibehaltung der Poststelle in Seewen stark macht. Wir Bürger/innen und Gewerbler schätzen den ‘service public’ dieses Staatsbetriebes!
In Lauerz gesehen, ein ‘Fan’ der Poststelle Seewen!
Das Rind trägt die Postleitzahl 6423 von Seewen sogar in beiden Ohren!
Peter Rickenbacher, Seewen
Langsam dämmert es auch der Politik, dass das Lichterlöschen bei der Post so nicht weitergehen kann. Nachstehend ein Bericht aus dem 'Bote' vom 31.5.2017: 
Gesehen im 'Bote' vom 9.6.2017:
16.05.2017 Ein Standortbekenntnis, ein Wegzug
Die Traditionsunternehmungen Strüby Holzbau und Schlittler & Co expandieren in Seewen und Brunnen
p. Die Firma Strüby mit ihrem gleichnamigen Chef Toni ist weiter auf Erfolgskurs. Das Traditionsunternehmen will auf dem firmeneigenen Areal im ‘Steibissli’ eine neue Logistikhalle bauen. Das anvisierte Investitionsvolumen beträgt 6,5 Mio Franken. Damit bündelt das Unternehmen seine Kräfte, die ‘Aussenstelle Kaltbach’ in der Nähe des Verkehrsamtes Schwyz wird beispielsweise aufgegeben. Mit der Inbetriebnahme des neuen Gebäudes im Spätfrühling 2018 werden auch neue Arbeitsplätze geschaffen.
Für Seewen weniger erfreulich ist die Meldung aus dem Hause ‘Schlittler & Co AG’, welches an der Franzosenstrasse angesiedelt ist. Das Seebner Traditionsunternehmen, das im Eigentum eines Gersauers steht, kann sich am bisherigen Standort nicht mehr weiterentwickeln. ‘Eingeklemmt’ zwischen SBB-Gleisen und der Franzosenstrasse und angrenzend an das grosse Grundstück der Arthur Weber-Gruppe platzt es aus allen Nähten. Auch weiss die Firmenleitung von der Planung ‘Entwicklungsachse Urmiberg’, die vor allem auf ein neues Verkehrsregime in Seewen hinwirkt – zum Nachteil der Firma. Daher hat die Firmenleitung schon vor Jahren nach Alternativ-Standorten umgeschaut und gefunden: in Ingenbohl. Jetzt folgt der nächste grosse Schritt, die Firma will Seewen verlassen…
Nachfolgend die zwei Meldungen aus dem Wirtschaftsleben:
(Quelle: ‘Bote’ vom 9.5.2017)

(Quelle: ‘Bote’ vom 13.5.2017)







