17.11.2016 Wie sich die Geschichte doch immer wieder wiederholt!
Derzeit verunsichert ist ein mutierter Vogelgrippe-Typus die Menschen in halb Europa, worüber die Medien ausführlich berichten. Doch Fakt ist: Poulet-Konsumenten können gekochte Pouletprodukte weiterhin absolut bedenkenlos geniessen.
Aus aktuellem Anlass:
Wie sich die Geschichte doch immer wieder wiederholt!
Beitrag vom Februar 2006, der auch heute aktuell ist wie eh!
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Vogelgrippe und Poulet-Konsum
Liebe Gäste Seewen, im Februar 2006
Was unsere Medien nicht mit gleich grossen Schlagzeilen verbreiten wie ‚Unglücke und Verbrechen’, das ist bedauerlich. Richtig wäre, wenn auch Positives mit gleich grossen Lettern unter das Volk gebracht würde. Dann nämlich wäre die ganze Aufregung um die Vogelgrippe nur noch halb so gross. Tatsache nämlich ist, dass die ‚Vogelgrippe’ eine Grippe-Art von vielen ist! Konkret heisst es: heute sterben in der Schweiz jährlich rund 1'200 Menschen an der ‚normalen’ Grippe. Und darüber schreibt keiner, weil es halt ‚Alltag’ ist. Auch Tatsache ist: bisher ist in ganz Europa noch kein einziger Mensch am Vogelgrippe-Typ Influenza-A-(H5N1) erkrankt, geschweige denn gestorben! Trotzdem: der Pouletkonsum ist in der Schweiz um rund einen Fünftel zurückgegangen. Zu unrecht! Denn eine Grippe-Uebertragung des H5N1bei uns in der Schweiz ist beim Geflügelfleisch-Verzehr praktisch nicht möglich. Und schon gar nicht bei Geflügel, das erwärmt wird! Denn bei allem Fleisch, welches auf über 70 Grad Celsius gekocht wird, werden sämtliche Erreger abgetötet. Und wer schon isst rohes Poulet-Fleisch?
Sie, liebe Gäste, Sie dürfen also ungeniert jederzeit weiterhin (Schweizer) Pouletfleisch konsumieren. Auch bei uns im ‚Kreuz’, wo Sie Ihr beliebtes ‚Poulet-im-Körbli’ erwartet! Dieses stammt ausnahmslos aus Schweizer Produktion und wird bei uns auf über 180 Grad Celsius gebacken.
Einmal war es Quecksilber im Lachs, dann zuviel Nitrat im Kopfsalat, dann aufgezuckerter Wein, dann BSE im Rindfleisch und jetzt die Panik um die ‚Vogelgrippe’. Kurzum: nur wer nichts isst und nichts trinkt – der stirbt nicht an x-einer Krankheit. Aber vielleicht wegen einer ‚Raucherlunge’ oder im Strassenverkehr…
Wir im ‚Kreuz’ freuen uns, wenn Sie uns – gerade jetzt – die Treue halten und sich nicht einschüchtern lassen! Kommen Sie uns besuchen und helfen Sie mit, dass wir weiterhin für SIE da sein können!
In diesem Sinne – herzlich willkommen im Gasthaus ‚Kreuz’!
Peter Rickenbacher & Mitarbeiter/innen |
Einige Artikel aus der Regionalzeitung ‚Bote der Urschweiz‘, abgedruckt am 16. Und 17. November 2016 zum Thema:
Wie viele Geflügeltiere es im Kanton Schwyz derzeit gibt, darüber berichtet der ‚Zahlenspiegel‘ der Kantonalbank:




