08.01.2018 Grossmutters Sonntagsbraten lockt
Im Gasthaus ‚Kreuz‘ in Seewen werden Kindheitserinnerungen wach
p. Es ist noch nicht allzu lange her, dass es bei Herrn und Frau Schweizer zum guten Ton gehörte, sich sonntags einen Braten zu gönnen. Wer erinnert sich noch? Wer mag sich noch an jene Zeiten zurückerinnern, als ein gutes Stück Fleisch fast nur sonntags auf den Tisch kam? Und wenn – dann war es ein feiner Schmorbraten. Während der Woche wurden die hungrigen Mägen meist mit allerlei Suppen gefüllt, bevor dann ein Eintopfgericht als Hauptmahlzeit diente. Doch heute, ja heute gehört ‚Fleisch‘ selbstverständlich auf den täglichen Speiseplan.
Im 1653 gebauten ‚Kreuz‘ in Seewen wird Geschichte gelebt. Gastwirt Peter Rickenbacher tut immer wieder gerne einen Rückblick in die ‚Gute Alte Zeit‘. Dabei hilft ihm die antik-museale Einrichtung des Traditionshauses. So wird auch aktuell wieder eine kulinarische Reise in die Vergangenheit getan. Denn auf dem Plan steht ab sofort Sonntag für Sonntag bis Ende März der beliebte ‚Braten-Sonntag‘. Will heissen, dass das Küchenteam jeweils sonntags einen feinen Rinds-Schmorbraten nach ‚Grossmutter-Art‘ zubereitet. Ergänzt wird das Fleischgericht mit Kartoffelstock und Rotkraut. Parallel zum Braten-Gericht lockt eine umfangreiche Suppen-Karte, auf welcher allerlei feine Suppen aus fast aller Herren Länder zu finden sind. Eine Suppe als Einstieg in ein mehrgängiges Menu, das empfehlen sogar die Aerzte! Das ‚Suppen-Festival gilt auch wochentags. Wer also ein bisschen Wehmut nach den ‚alten Tagen‘ hat, der ist bis Ende März im ‚Kreuz‘ mindestens kulinarisch gut bedient. Das Team freut sich auf viele Gäste!
Ein Braten jeden Sonntag und ein grosses Suppen-Festival – im ‚Kreuz‘ in Seewen wird im Winter sehr traditionell gekocht.




