04.06.2017 Wuhrkorporationen: Zukunft in Zusammenarbeit statt Auflösung?
Die Vernehmlassung hat den Regierungsrat inspiriert, nochmals über die Bücher zu gehen
p. Es kommt Bewegung in die Sache! Vor gut einem Jahr hat der Kanton Schwyz – wie vom Bund verlangt – ein neues Wasserrechtsgesetz in die Vernehmlassung geschickt (Siehe Dorfnews vom 17.4.2017 bzw. 29.6.2016). Kern des überarbeiteten Gesetzes war die Kompetenzübergabe der Zuständigkeiten. Die Regierung schlug vor, die traditionellen Wuhrkorporationen daher aufzulösen... Widerstand gegen diese Pläne war absehbar. Jetzt ist die Regierung nochmals über die Bücher gegangen. Und, oh Wunder, sie schliesst jetzt die Beibehaltung der im Volk stark verankerten Korporationen nicht mehr per se aus! Dies hat u.a. der ‘Bote der Urschweiz’ herausgefunden, wie aus nachstehendem Bericht hervorgeht:
Wie ein Beispiel aus dem Muotathal zeigt, ist die Aufgabe einer Wuhrkorporation eminent wichtig! Es geht um die Sicherheit von Menschen vor Katastrophen…

Die Seewern. Für deren Unterhalt ist die gleichnamige Wuhrkorporation
zuständig. Das soll so bleiben, wie der Rat zur kantonalen Vernehmlassung schrieb.
Jetzt stehen die Chancen gut.
Die Schwyzer Regierung blieb nicht inaktiv und hat anfangs Oktober 2017 eine mögliche Lösung bezüglich Weiterführung der Wuhrkorporationen präsentiert:






