12.07.2017 Wieder viel zu viele Raser in Unterseewen
Die Kantonspolizei setzte ein neues Messgerät ein, das viel sensibler wirkt als das bisherige Modell
p. Unglaublich! Erstmals hat die Kantonspolizei Schwyz am vergangenen Dienstag (11. Juli 2017) ihr neues Geschwindigkeits-Messgerät in Unterseewen angewandt – mit aufsehenerregenden Ergebnissen! Von 90 gemessenen Fahrzeugen von Richtung See gegen Ingenbohl fuhren exakt 30 Lenker zu schnell. Sie hielten sich alle somit nicht an die vorgegebene Tempogeschwindigkeit von 30 km/h. Der schnellste Automobilist war mit 48 km/h unterwegs. In Prozenten gerechnet rasten 33,3 Prozent aller Verkehrsteilnehmer in die Radarfalle – ein unwahrscheinlich hoher Wert. Wie die KaPo vor Ort auf diese Ergebnisse reagierte? – «Hier müssten unbedingt optische Massnahmen getroffen werden, damit die Verkehrsteilnehmer langsamer fahren müssten!». Doch diese Forderung, die bleibt wohl ungehört. Denn schon seit Jahren macht der lokale Quartierverein auf den Missstand der schlechten Beschilderung aufmerksam, die Politiker sind für dieses Anliegen nicht zu haben.
Was der aktuelle Grund für die Raserei am genannten Dienstag war, dafür hatten die Polizisten keine Erklärung. Die Vermutung eines Anwohners: «Es könnte sein, dass durch den Wegfall der grossen Föhre beim westlichen Eingang zur Tempo 30-Zone die Automobilisten verlockt, wieder schnell/er zu fahren. Denn der Baum hängte während vieler Jahre in die Strasse hinein, was den Blick ins Quartier hemmte. Jetzt ist er weg – und die Verkehrsteilnehmer ‘sehen’ wieder viele Meter weiter.»
Nachstehend die Bilder der Föhren-Entfernung bei der Einfahrt zur ‘Tempo 30-Zone’ im Westteil des Unterseewen:
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