01.05.2022 Wo steht der schönste Baum?
Noch vier Monate dauert der Fotowettbewerb
p. Bäume markieren bzw. prägen die Landschaft. Alte mehr denn je als Jungwuchs. Doch das Verständnis für den Erhalt von alten Bäumen lässt hierzulande mehr als zu wünschen übrig. Rückblende: im letzten September hat eine Primarlehrerin aus Schwyz die wohl ältesten zwei Bäume in Unterseewen fällen lassen - trotz Bitten von Nachbarn und über 800 Petitionären. Jetzt will die Gemeinde die Bevölkerung auf die Bedeutung von Bäumen hinweisen bzw. sie für den Erhalt sensibilisieren. Hierzu hat sie einen Fotowettbewerb gestartet. Jedermann/-frau kann bis 31. August Fotos mit Standortangaben der schönsten Bäume auf Gemeindegebiet einreichen. Es locken schöne Preise.
Im 'Bote' vom 28. April 2022 und zuvor in der Gmeindsposcht (siehe Dorfnews vom 28.11.2021) wird auf den Wettbewerb aufmerksam gemacht.
Baumreiches Seewen. Eine Flugaufnahme von 1924 (also vor 98 Jahren)
zeigt, wie Bäume das Dorf- und Landschaftsbild prägten. Heute stehen nur
noch ganz vereinzelnte Exponate aus dieser Zeit da, wo sie gepflanzt wurden..
Die Fachjury hat nach Ablauf der Wettbewerbszeit per 31. August 2022 entschieden: der schönste Einzelbaum innerhalb der Gemeindegrenze steht in Ibach. Mit der erstmaligen Durchführung wollte die Gemeinde die Bevölkerung für den Erhalt von Landschaft prägenden Bäumen sensibilisieren. Auslöser war die Abholzung zweier über 200-jähriger Parkbäume im Herbst 2021 in Unterseewen, die einem Bauvorhaben der Landeigentümerschaft weichen mussten.
Wir berichteten darüber
30.04.2022 Kritik, weil Entscheidungsfindung ohne Betroffene stattfand
Direktbetroffene sind alles andere als 'amused' über den Variantenentscheid der Regierung bezüglich Hochwasserschutzmassnahmen
p. Die präsentierten Vorschläge der Schwyzer Regierung, wie künftig gegen Hochwasser rund um den Lauerzersee und entlang der Seewern vorzugehen ist, kommt bei hochwasserbetroffenen Anrainern und auch Pendlern entlang der Gewässer schlecht an. Sie alle glauben nicht, dass mit 'Pflästerlipolitik' das Problem aus der Welt geschafft wird. Vielmehr vermissen sie zudem auch den Dialog mit der Behörde, die - nach ihrer Ansicht - über die Köpfe hinweg entschieden habe. Erste Reaktionen liessen nicht lange warten, wie der 'Bote der Urschweiz' in seiner Ausgabe vom 30. April 2022 zu verlauten wusste:
Impressionen vom Hochwasser 2005:

Bildlegende Bild:
Einwohnerverein Seewen-Präsident und Anwohner/Kreuz-Gastwirt Peter Rickenbacher (links)
bekam von einer regierungsrätlichen Delegation Besuch mit dem Versprechen, dass jetzt
"rasch an die Hochwasserlösung herangegangen wird".
Auch die IG (Interessengemeinschaft) Lauerzersee ist ganz und gar nicht 'amused' über der Minimalst-Hochwasserschutzpläne der Regierung. In einem Schreiben hielt sie ihre Sicht der Dinge fest, worüber der 'Bote der Urschweiz' am 12.5.2022 ausführlich berichtete:










