29.04.2022 Regierungsrat hat sich für neue Hochwasserschutz-Variante entschieden
Durch das lange Zuwarten wurden auf Bundesebene neue Gesetze und Verordnungen erlassen, die den Umweltschutz höher gewichten als noch vor 20 Jahren
p. Noch vor fünfeinhalb Jahren hat das Schwyzer Umweltdepartement in Lauerz an einer Infoveranstaltung alle möglichen Varianten aufgezeigt, wie dem Hochwasser um den Lauerzersee und entlang der Seewern künftig Einhalt geboten werden könnte. Im Variantenvergleich hoch obenaus schwang die Lösung 'Urmibergstollen lang', der landschafts- und Kulturraum schonend vom 'Barcarola' bis zur 'Reithalle 16ni' im Berg geführt würde. Doch damals fehlte als Entscheidungsgrundlage die verlangte Machbarkeitsstudie. Dafür mussten erst wieder Mittel beigebracht werden... Dann kam 'Corona' dazu. Das lange Zuwarten (über 25 Jahre!) zur Lösungsfindung war diesem Projekt nicht zuträglich, wie an einer weiteren Info-Veranstaltung des Departementes gestern Donnerstag (28.4.22) im 'Kaltbach'-Ausbildungszentrum festgestellt werden konnte. 'Bundesbern' hat in den vergangenen Jahren die Schraube zugunsten des Umweltschutzes weiter angezogen. Regierungsrat Sandro Patierno dazu: "Nur die gewählte Variante ist in unseren Augen machbar". Dem Schutz der Biodiversität werde heutzutage grössere Beachtung geschenkt als einer Seeregulierung zugunsten der Anwohner. Mit diesem Votum holte der Amtsvorsteher die Skeptiker aus der Reserve. Mehrere Betroffene äusserten sich kritisch zu den geplanten 'Pflästerlilösungen'. Kritisiert wurde oftmals das ewig lange Verfahren bis zur konkreten Problemanpackung und die Wirkung der gewählten Variante. Mit einer Teil-Verbreiterung der Seewern - unklar ist noch, wie das Nadelör im besiedelten Teil von Unterseewen gelöst werden soll - und gratis-Beratungen für Hochwasser-Betroffene erhofft sich die Schwyzer Regierung könne ein machbarer Weg begangen werden. Doch dafür braucht es noch mehr als eine Zustimmung an der Urne. Das letzte Wort ist somit noch nicht gesprochen.
Sogar Adrian Schertenleib, der Leiter Sektion Hochwasserschutz des BAfU, referierte an der Infoveranstaltung der Regierung.
...wenn...Betroffene an der Planung und Umsetzung beteiligen...
...lassen sich nicht gleichzeitig realisieren... Fazit: der Naturschutzgründe werden höher gewichtet als die Anliegen der Betroffenen.
Im 'Bote der Urschweiz' wurde am 29. April 2022 wie folgt über die Info-Veranstaltung und die geplanten Massnahmen berichtet:
Auch der Fernsehsender Tele1 berichtete wie folgt über die geplanten Hochwasserschutzmassnahmen der SZ Regierung:
https://www.tele1.ch/nachrichten/donnerstag-28-april-2022-ganze-sendung-146324095
Auch Pilatustoday vermeldete den Entscheid der Schwyzer Regierung in einem Beitrag am 28.4.2022:
https://www.pilatustoday.ch/zentralschweiz/schwyz/anwohner-am-lauerzersee-fuehlen-sich-von-regierung-im-stich-gelassen-146318236
17.04.2022 Fahrplan für Areal-Erschliessung aufgesetzt
Das Areal des ehemaligen Zeughaus-Betriebes wird zwischengenutzt, die Erschliessungsfrage wird nun konkret
p. Was laaaange währt wird endlich gut! In der Frage der Neu-/Umnutzung des Areals des ehemaligen Eidg. Zeughaus-Betriebes Seewen-Schwyz ist Bewegung gekommen. Nicht erst seit Monaten, nein schon bei der Stilllegung 2005 war die Verkehrserschliessung die Knackfrage aller Fragen. Doch jetzt sind die Staatsplaner offenbar einen Schritt weitergekommen. Wie der 'Bote' in seiner Ausgabe vom 27. April 2022 berichtet, stehe das Vorprojekt 'in den Startlöchern'. Was immer das auch heissen mag, im genannten Bericht finden sich noch andere Antworten zu aktuellen 'verkehrstechnischen' Fragen, die das Dorf Seewen betreffen:
Das Areal des ehem. Zeughaus-Betriebes Seewen-Schwyz wird von
zwei Seiten erschlossen; einerseits vom Bahnhof (jetzt Grossbaustelle,
links im ersten Bild) her aus dem Westen, andrerseits via neu geplante
'Muotabrücke' aus dem Osten. Letztere soll schon bald gebaut werden.












