22.02.2022 5 Millionen Franken für mehr Verkehr durch Seewen gesprochen
Kantonsrat stimmt Ausweitung der Bahnhofstrasse um eine Mittespur (Mehrzweckstreifen) zu
p. Absurd, was dieser Tage im Schwyzer Kantonsparlament abging! Da redete der amtierende Baudepartementvorsteher von einer dringend nötigen Verbreiterung der Seebner Bahnhofstrasse, damit der Verkehr flüssiger fliesse. Damit nahm er das Gebetsbuch seiner zwei Vorgänger in die Hand, die das Gleiche immer und immer wieder predigten! Was aber die ortsansässige Bevölkerung zu dieser geplanten 'Autobahn mitten durch Seewen' denkt, von dem war nie die Sprache. Seit bald 20 Jahren setzen sich weitsichtige Bewohner dafür ein, den Verkehr UM Seewen zu leiten. Hierzu ziehen sie gleiche Ideen bei, wie dies in andern Ortschaften geschehen soll oder bereits geschah (Beispiel Küssnacht). Doch 'Seewen' ist halt "Niemandsland", wie alt Gemeindepräsident Josef Pfyl (Ibach) einmal in einem 'Bote'-Interview zum Besten gab. Damit brachte er auf den Punkt, wie 'wichtig' die Seebner Anliegen dem Rest der Gemeinde ist...
Jetzt also soll für fast 5 Millionen Franken der unterste Abschnitt der Bahnhofstrasse attraktiver und flüssiger gestaltet werden - kontra mehr Wohn- und Lebensqualität für die Dorfbevölkerung. Passend dazu der damalige Bau der SBB-Lärmschutzwände mitten durch Seewen, die faktisch mehr Lärm für Oberseewen brachten. Denn der Strassenlärm kann seit deren Bau nicht mehr Richtung Urmiberg über die Gleise fliehen, sondern wird ganz einfach ins Oberseewen zurückgeworfen... bei rund 16000 Fahrzeugen täglich gegenüber rund 440 Zügen auf dem SBB-Trassee ein doch recht stattliches 'Geschenk' an die Oberseebner. Der absolute Gipfel des Geschenks der SBB: seit dem Bau der SBB-Lärmschutzwände wurde die Baute NIE nach deren Wirkung überprüft! Heisst auf Deutsch, dass wohl 'Vorher-Lärmmessungen' gemacht wurden, um zu definieren, wo exakt LSW hingestellt gehören, aber Nachher-Lärmmessungen die Wirkung nie überprüften. Jetzt, wo fast nur noch Züge der 'Generation leise' verkehren, könnten also die unschönen Wände jederzeit wieder rückgebaut werden...
Nachstehend der Bericht aus dem 'Bote' zur Kreditsprache und dem Sanierungs-/Baubeginn ab 2024:
(Quelle: Bote vom 17.2.2022)

Bildlegende
Kaum erstellt wurden die dorftrennenden Lärmschutzwände entlang der Bahnhofstrasse
im Frühling 2007 bereits mit Graffitis ‘verschönert’. Und weil sie heute nichts mehr nützen könnten
sie im Zuge der Bahnhofstrassenausweitung ohne Weiteres wieder rückgebaut werden.
Es liegt dies in den Händen der Gemeinde und der SBB.

Bildlegende
Durch die Ausweitung der Bahnhofstrasse muss die SBB-Unterführung 'Rössli'
angepasst werden. Ab kommenden April soll dafür bereits mit den Arbeiten
begonnen werden... Heisst, das 'Plätzli' mit dem Dorfchristbaum, dem Dorfbrunnen
und der Dorf-Fahnentriologie wird anders arrangiert werden müssen.
22.02.2022 Rund 8,5 Mio Franken in neuen Eisenhof
Arthur Weber Immobilien AG plant Ersatz- und Neubau 'Eisenhof'
p. Die Profile deuten es an: am südlichen Zipfel von Seewen soll Neues entstehen. Die Arthur Weber Immobilien AG will den alten 'Eisenhof' durch einen Neubau ersetzen (Gebäude Franzosenstrasse 66) und daneben das Gebäude (Hausnummer 68) sanieren. Damit geht das Familienunternehmen seinen Expansions- und Erneuerungskurs weiter. Denn erst letztes Jahr wurde am Hauptsitz-Standort neben dem Nietenbach - einen Steinwurf vom 'Eisenhof' entfernt - kräftig investiert und eine neue Lager- und Verarbeitungshalle hochgezogen. Glückauf zum Vorhaben!
Nachstehend die Visualisierung des Vorhabens, gesehen im 'Bote der Urschweiz' am 22.2.2022:






