28.12.2021 Gottesdienste ohne Kirchenchorbegleitung
Immer mehr Mitgliederabgänge und Corona-Vorschriften führten zum (vorläufigen) Aus
p. Eine Pfarrei ohne Kirchenchor ist wie eine Kirche ohne Glockengeläut. So etwa kann veranschaulicht werden, was momentan in Seewen der Fall ist. Ständig neue 'Corona'-Massnahmen, zunehmender Frust unter den Chor-Mitgliedern und eine abnehmende Zahl Chormitglieder haben dazu geführt, dass der Kirchenchor beschlossen hat, seine Aktivitäten zu sistieren bzw. auf Eis zu lesen. Bestärkt wurde der Entscheid vom Rücktritt von Leiter und Organist Peter Fröhlich, der nach 40-jähriger Tätigkeit sein Mandat niederlegt. Dies zum grossen Bedauern der Pfarreigemeinde.
Wie es jetzt weitergeht, das weiss im Moment nur Gott. Das 'Bodenpersonal' bzw. der Kirchenchor Seewen wird an der Generalversammlung im nächsten Jahr darüber entscheiden, entweder weiterzumachen und neu durchzustarten oder den Verein gar ganz aufzulösen. Mit letztem Entscheid würde wiederum ein Stück Kulturgut von Seewen endgültig von der Bildfläche verschwinden.
Nachstehend die Meldung zum Thema aus dem 'Bote' vom 21. Dezember 2021:
Die Stimmen des Kirchenchors Seewen sind seit wenigen Tagen verstummt.
Ob es auch bald die Glocken der Pfarrkirche tun? - 'Präventiv' wegen
allfälliger 'Reklamationen der Nachbarschaft' sind die Glocken schon heute jeweils nachts stumm...
22.12.2021 Lichterlöschen statt Weihnachtsgeschäfte bei den 'Beizern'
Nur noch wenige Gaststätten sind über die Festtage geöffnet
p. Unglaublich, wie die 'Corona-Politik' vor allem die Kultur-, Freizeit- und Gastrobranche trifft! Letztes Jahr wurde am 22. Dezember ein monatelanger Lockdown verordnet, exakt über die umsatzstarken Festtage und die Fasnacht, und heuer droht mit der mutierten Covid-19-Variante 'Omikron' eine Wiederholung. Das 'normale Schaffen' ist für das Gastgewerbe je länger je mehr nur noch ein Wunschdenken. "Bis bald dem letzten Wirt die Luft ausgeht", hört man schon vom Urmiberg herabzwitschern. Aber über 2/3 der Bevölkerung wollen dies so, sie stimmte der jüngsten 'Covidgesetz-Anpassung' vor Wochen zu. So ist eigentlich nur noch zu hoffen, dass die noch verbliebenen Gastronomen von der geimpften (und genesenen) Kundschaft rege aufgesucht und unterstützt werden. Denn eines ist klar: "Man weiss erst, was man hat, wenn man es nicht mehr hat." 'Beizen' gehören zu unserer Kultur und beleben die Orte.
Im 'Bote' vom 22. Dezember 2021 war eine kleine Uebersicht der offenen Gaststätten über die Festtage abgedruckt gewesen:
Frohe Festtage hüben wie drüben!






