06.12.2021 Bienenheim- und Steinerstrasse werden saniert
Gemeinde, Bezirk und Kanton Schwyz 'packen' zwei Strassensanierungsvorhaben in Seewen an
p. Es war eine Frage der Zeit, doch der Zeitpunkt war absehbar: zum Bauende der zwei Kreisel H8/Steinerstrasse müssen im Rahmen der 'flankierenden Massnahmen' auch die Zubringerstrassen einem 'facelifting' - oder besser gesagt einer 'gröberen Sanierung' - unterzogen werden. Das entsprechende Baugesuch liegt seit letzter Woche auf der Gemeinde-Bauverwaltung öffentlich auf. Besonders dabei: die beschlossene Senkung der maximalen Verkehrsgeschwindigkeit auf neu 'Tempo 30' auf dem Abschnitt Steinerstrasse zwischen den Kreiseln und dem Siedlungsbeginn westlich von Schwyz. Der 'Bote der Urschweiz' hat die Bauvorhaben angeschaut und darüber in der Ausgabe vom 3. Dezember 2021 wie folgt berichtet:
Exakt in der Bildmitte verläuft die Steinerstrasse. Sie wird nach Vollendung
der zwei Kreisel H8/Steinerstrasse (links am Bildrand) und dem Neubaugebiet
'Seewen-Feld' (Bildmitte, grüne Matten oberhalb der Krane) sowie dem
Dorfrand von Schwyz (Häuser entlang der Strasse, Bildrand rechts) zweifelsohne
an Bedeutung gewinnen. Denn wer aus dem Westteil von Schwyz Richtung
Autobahnanschluss Seewen will, kann künftig via Steinerstrasse sein Ziel erreichen...
01.12.2021 Mit Auswirkungen auf Seewens Strassennetz
An der nördlichen Grenze der Nachbargemeinde Ingenbohl-Brunnen wird kräftig gebaut
p. Es leckt keine Geiss weg: der Bauboom im Talkessel Schwyz hat massive Auswirkungen auf die Verkehrsflut durch Seewen. Egal wo die Baumaschinen Hochbauten hochziehen, der Verkehr auf das und vom überregionale/n Strassennetz - die Autobahn - quert bis zum Autobahnanschluss Seewen-Schwyz das Dorf. Kommt dazu der hausgemachte Verkehr mit immer mehr Detailhändlern im Dorf. Ein Rezept gegen die weitere Trennung von Seewen (in ein Ober- und ein Unterseewen) gibt es nicht, das Dorf driftet immer mehr auseinander. Die Pläne des Kantons, die Bahnhofstrasse auszuweiten und damit den Verkehr durch das Zentrum zu verflüssigen, zeigt die weitere (planerische) Marschrichtung auf. Statt eine Dorfumfahrung aufzugleisen - zum Beispiel mit einem Tunnel durch den Urmiberg - wird immer mehr Verkehr durch Seewen geleitet. Jeder neue Bauschub im Talboden bringt zwangsläufig mehr Dreck und Gestank in den ehemaligen Kurort. Wird beispielsweise in Ibach gebaut, werden Seewens Strassen tangiert. Wird das Gleiche in Ingenbohl gemacht, hat dies ebenfalls Auswirkungen für Seewen. Doch wen interessiert's! Das Seebner Volk von Mietern, das jederzeit wieder wegziehen kann? Oder die Grundeigentümer, welche die meisten von ihnen nicht mehr in Seewen wohnen?
Oder gar verständnisvolle Planer von ausserhalb? - Fehlanzeige!
Eigentlich müssten in Schwyz einmal mehr die Alarmglocken läuten. Denn das Grossbauvorhaben an der Gemeindegrenze zu Ingenbohl - Nova Brunnen genannt - ist so ein 'Verkehrsproduktionsgebiet'. Pläne dazu wurden in der Vergangenheit schon mehrmals publiziert, auch bezüglich Verkehrsführung. Wer die Pläne genau studiert hat, stellt schnell einmal fest, dass ein schöner Teil des neuen Verkehrsaufkommens via Seewen bzw. eben Unterseewen gelenkt werden soll... 'Schwyz' sollte daher nicht untätig bleiben und 'Gegenrecht' verlangen wenn es z.B. darum geht, Verkehr aus dem Areal des ehem. Zeugnisses Richtung Ingenbohl abzuleiten...
Nachstehend der jüngste Bericht aus dem 'Bote der Urschweiz' zur Grossbaustelle Nova Brunnen bezüglich der Verkehrsentwicklung:
Wenn in Ingenbohl gebaut wird, hat dies zwangsläufig Auswirkungen auf das Strassennetz in Seewen. Dieses wird dadurch zusätzlich belastet. Ob das die Seebner/innen freut? – Daher sollte die Behörde aus dem Hauptort allenfalls ‘Gegenrechte’ verlangen, wenn es z.B. um die Erschliessung des ‘Zeughaus-Areals’ oder weiterer Baufelder im Gebiet ‘16ni’ Richtung Süden geht…
(Archivbild)








