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Gasthaus zum weissen Kreuz . Seewernstrasse 12 . 6423 Seewen (SZ)  

 

Öffnungszeiten       +41 (0)41 810 13 48

 

   07.11.2021  Aus der 'Ostergädeli'-Ruine wird ein Amphibienbiotop


Am Urmiberg nimmt ein (fragwürdiges) Vernetzungsprojekt langsam Formen an

p. Man muss gut hinschauen, bis man sie findet: von Menschenhand geschaffene Biotope. Doch es gibt welche. So z.B. entlang des 'Gertenbann'-Panoramaweges am Urmiberg. Und weiter bergaufwärts in der 'Hebleren', wo früher das 'Ostergädeli' stand. Dort wird mit Mitteln aus der Stiftung des Steinbruchs Zingel ein regionales 'Vernetzungsprojekt' realisiert. Ziel ist, für die besonders geschützte - und Wasser liebende - Gelbbauchunke eine Verbindung zwischen dem 'Sägel' bei Lauerz und Ingenbohl herzurichten... Bestandteil dieser Verbindungslinie ist nicht etwa der 'Korridor Seewern', sondern eben eine Linie weit am Berghang oben. Die Hoffnung der Initianten ist, dass sich dank dieser künstlich angelegten Biotope (sofern sie dann auch wirklich Wasser beinhalten) die Amphibien auf dieser Achse von Biotop zu Biotop bewegen und 'lieben', um eine Durchmischung von Erbinformationen zu erreichen... Bleibt die Frage offen, wie diese Amphibien die Fels- und Strassenhürde unmittelbar beim Ausfluss des Lauerzersees in die Seewern schaffen sollen. Hauptsache, die 'Stiftung Zingel' kann sich rühmen, mit dem Geld aus dem Gesteinsabbau im Steinbruch 'etwas' gemacht zu haben.

Nachstehend der Zeitungsbericht aus dem 'Bote' vom 18. August, der das Ansinnen ankündigt. (Anmerkung in eigener Sache: 108'000 Franken für einen Erbinformationsaustausch von Gelbbauchunken - das ist eine gewaltige Stange Geld!)

 

Hier oben, am Urmiberg, soll ein 'Verbindungs-Biotop' in den Gemäuern des
abgebrannten 'Ostergädeli' entstehen. Die Frage bleibt nur:
Wie sollen das die geschützten Gelbbauchunken erfahren?

 

Schöne Aussichten für Amphibien! Hier oben in der 'Hebleren' sollen
ein Biotop und ein Lehrpfad für Schüler/innen entstehen.

 

Bereits im letzten Jahr wurden entlang des 'Panoramaweg Gertenbann' diverse kleine 'Verbindungs-Biotope' für die geschützten Gelbbauchunken erstellt. Leider aber sind diese im Sommer mehr oder weniger immer ausgetrocknet, weil Wasserzuläufe fehlen...

   29.10.2021  Trotz Hindernissen, am Plan wird festgehalten


Der Discounter ist zuversichtlich, nächstes Jahr eröffnen zu können

p. Das ist wohl schweizweit einmalig: da will ein Unternehmen im Schwyzerland eine Filiale bauen - und wird seit 16 Jahren ausgebremst. Doch am Plan wird festgehalten: direkt beim Autobahnanschluss Seewen will der deutsche Discounter Lidl auf dem Gelände der ehemaligen 'KAWEBA'-Halle eine Filiale eröffnen. Das wäre die zweite im 'innern' Kantonsteil. Die andere steht im 'Fänn' bei Küssnacht. Fast schien es, dass das Bauwerk in Seewen 2021 doch noch vollendet werden könnte - doch die Rechnung wurde ohne den 'Mitbewerber' Coop gemacht. Denn dieser hat just auf die abgeänderten Baupläne im Frühling 2021 reagiert und wieder Einsprache gemacht (Siehe Zeitungsbericht vom 7.4.21). Die Lidl-Verantwortlichen aber bleiben optimistisch, auch dieses jüngste Hindernis aus dem Weg räumen zu können.

Jedenfalls wurde das Baufeld in den letzten Wochen so hergerichtet, dass man 'aus den Startlöchern schiessen' kann, sobald das Okay von der Behörde (bzw. dem Gericht) gekommen ist. On verra...

Nachstehend die Berichte aus dem 'Bote' zur Einsprache im April und zum aktuellen Stand der Dinge (26.10.21):

 

Ganz unten links an der schlängelnden Hauptstrasse H8 will Lidl - verkehrstechnisch
optimal gelegen - eine weitere Filiale in der Schweiz realisieren.

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