30.09.2021 Grosses Fest bei Strüby, Landi, der Blüemlisberg alpinfood AG und Beck Roman
Am westlichen Dorfrand von Seewen sind bald alle Baufelder bebaut
p. Heute Donnerstag bis und mit Samstag wird im 'Steibissli' am westlichen Dorfrand von Seewen kräftig gefeiert. Grund ist die Inbetriebnahme des Neubaus GZU, was ausgedeutscht GewerbeZentrumUrmiberg heisst. Unter Federführung der Unternehmensgruppe Strüby ist in rund 17 Monaten ein Neubau hochgezogen worden. Belebt wird das neue Gewerbezentrum ausschliesslich von heimischen Unternehmen. Während der Eröffnungstage locken zahlreiche Vergünstigungen und Attraktionen.
Nachstehend einige Printmitteilungen aus dem 'Bote der Urschweiz':
Der 'Bote' berichtete am 4. Oktober 2021 wie folgt über die Eröffnung des GZU:
29.09.2021 Eine Hommage an den Baum 'Ginkgo biloba'
Wussten Sie, dass er:
- auch Friedensbaum, Goethebaum, Entenfussbaum, Mädchenhaarbaum und Fächerblattbaum heisst?
- 1000 Jahre alt werden kann?
- botanisch eine Rarität darstellt? – Er sieht zwar aus wie ein Laubbaum, gehört jedoch zu den Nadelhölzern.
- bis zu vierzig Meter hoch wird, also riesig; die Rinde ist an alten Bäumen tief gefurcht, die meisten wachsen breit kegelförmig.
- das zitronengelbe, sich leicht fettig anfühlende Blattwerk im Spätherbst hundertfach zusammengelesen wird und in Büchern und anderswo als Markierung und ‚Seelenwärmer‘ das ganze Jahr über dient?
- als Symbol für ein langes Leben steht?
- ihm Heilkräfte nachgesagt werden (Hirn)?
- in der chinesischen Philosophie steht die zweiteilige Blattform für Yin (Sanftheit) und Yang (Lebenskraft).
- das erste Lebewesen war, welches nach dem Abwurf der Atombombe auf Hiroshima wieder zu spriessen begann?
- Die Wissenschaft schätzt, dass Urahnen des Ginkgos schon vor mehr als 200 Millionen Jahren – bevor die Saurier lebten – grossflächig die Erde bedeckten. Er gilt daher als «lebendes Fossil» und als eine der ältesten Baumarten der Welt.
- Johann Wolfgang von Goethe verfasste sogar ein Gedicht über sein zweiteiliges Blattwerk. Das Gedicht stellt das Ginkgoblatt aufgrund seiner Form als Sinnbild der Freundschaft
- Karl Marx publizierte 1966 eine Vertonung des Gedichtes.
- Der ‚Seebner Ginkgo‘ im Jahre 1807, nach der Sturzflut des Goldauer Bergsturzes 1806, im wiederaufgebauten Bäderkurort ‚Bad Seewen‘ als Parkbaum (wie die ebenfalls gefällte Eibe) gepflanzt wurde?
- mit seiner Höhe von fast 30 Meter über alle Dächer von Seewen hinausragte und damit das Ortsbild prägte?
- es in der Zentralschweiz kein grösserer und älterer Baum seiner Art gab?
In Seewen stand somit ein regelrechter ‚Weltmeister‘, der leider aus rein kommerziellen Gründen gefällt wurde. – Ob die ‚Abholz-Aktion‘ des ‚Friedensbaumes‘ den Parzellen-Eigentümern Glück bringen wird?





