20.09.2020 Badisaison 2020 unter keinem guten Stern
Covid-bedingt viel weniger Badegäste und eine frustrierte Badmeisterin
p. Die Corona-Pandemie wirft ihre Schatten! Auch die Badi-Saison 2020 wurde hart getroffen. So endet die eigentliche Saison per heute 20. September bei Sonnenschein und milden Temperaturen. Doch der Schein trübt. Wie der ‘Bote der Urschweiz’ in seiner Ausgabe vom 19. September 2020 berichtet, wirft Chefin Claudia Simmen das Badi-Handtuch. Sie will vorzeitig aus dem Pachtvertrag aussteigen. Die Vermieterin des Seebad Seewen, die Gemeinde Schwyz, wolle die Konditionen nicht den neuen (Corona-)Umständen anpassen, weshalb sie von einer Weiterführung des Vertrages absähe, begründet sie ihren Entscheid.
Aehnlich die Situation auf der Insel Schwanau. Dort wurde vor Wochen bekannt, dass das dortige Pächtigerpaar Hugo Lenzlinger und Tanja Aebli die Pacht mit dem Kanton ebenfalls nicht mehr weiterführen werden. Auch sie scheiterten an harten Auflagen und Forderungen der Behörde…
Eines steht jedenfalls heute schon fest: die Vertreter der Eigentümerschaft (Gemeinde, Kanton) werden Mühe haben, unter den gegebenen Umständen überhaupt Pächter für ihre Betriebe zu finden. Die Folge: der Staat ‘springt’ anstelle von privaten Pächtern ein und betreibt die zwei öffentlichen Ausflugsziele mit eigenen Angestellten – zulasten der Staatskasse, zulasten des Steuerzahlers.
Heisse Köpfe momentan um das Thema ‘Weiterführung des Badibetriebes’
in Seewen. - Ganz so heiss wird nichts gegessen, die Feuerwehr musste (bis dato)
deswegen nicht ausrücken. Das Fahrzeug stand zufälligerweise vor dem Badi-Eingang.
Das Pachtverhältnis zwischen den Insel-Pächtern und dem Kanton Schwyz als Eigentümer der Insel 'Schwanau' ist in krasse Schieflage geschlittert und droht definitiv zu kentern. Tagelang wurde sogar in den nationalen Medien darüber berichtet, wie der Kanton mit den Pächtern 'verhandelt'. Zuletzt rechtfertigten die Inselverpächter ihren Standpunkt (Quelle: 'Bote' vom 5.8.2020):
20.09.2020 14 junge Christen erhielten das heilige Sakrament
‘Corona’-bedingt wurde der ‘Weisse Sonntag’ in Seewen vom Frühjahr 2020 auf den Herbst verschoben
p. Die Welt steht Kopf! Virus ‘Covid-19’ prägt den Alltag. Auch jenen der Christen, die ihre traditionell wiederkehrenden Feste und Feiern abhalten möchten. Zu letzteren gehört der ‘Weisse Sonntag’, an welchem die heranwachsenden Christen erstmals den ‘Leib Christi’, die heilige Kommunion, erhalten. In Seewen wurde die aufgeschobene Frühlings-Feier auf den Bettag 2020 gelegt. 14 junge Christen bereiteten sich unter Leitung von Religionspädagoge Urs Betschart wochenlang darauf vor, das Brot Jesus zu empfangen. Anders als in den Vorjahren wurde am Festtag auf einen feierlichen Einzug mit Musik vom Schulhaus ‘Krummfeld’ via Alte Gasse in die Pfarrkirche verzichtet. Die Kinder versammelten sich im Untergeschoss der Pfarrkirche und wurden anschliessend direkt in die Kirche geleitet, wo sie Pfarrer Reto Müller erwartete.
Nachstehend einige Bildimpressionen vom ‘abgespeckten’ Einzug der jungen Christen am ‘Weiss-Sonntag-2020’ in Seewen:
Im ‘Pfarrblatt Schwyz Nr. 17’ wurden dem Anlass gebührend Platz eingeräumt:
Rund drei Wochen zuvor wurden 29 Jugendliche in Seewen gefirmt.
Bilder davon wurden im Pfarrblatt Schwyz Nr. 17/2020 abgedruckt:










