24.07.2020 Weiterer Stresstest für das Strassennetz der Gemeinde
Erstmals seit deren Bau wird die Autobahn-Ausfahrt ‘Nord’ des Seebner Anschlusses für Wochen gesperrt
p. Vor 44 Jahren – im Jahre 1976 - wurde das Autobahnstück Seewen - Brunnen (bzw. Brunnen – Seewen) seiner Bestimmung übergeben. Seitdem leistet es seinen Dienst, Millionen Fahrzeuge haben es in der Vergangenheit passiert. Doch der Zahn der Zeit, der nagt auch an diesem Bauwerk. Im Rahmen der Instandhaltungsarbeiten wird seit Monaten auch an diesem Autobahnstück gewerkelt. (Wir berichteten schon mehrmals darüber). Doch jetzt erfährt das Anschlusswerk eine Première: erstmals in der Geschichte seit der Eröffnung wird der Anschluss Seewen einen massiven Eingriff erleben, denn er wird über Wochen teilweise gesperrt. Dies teilt das Bundesamt für Strassen, ASTRA genannt, mit einem ‘Anwohnerinfo’-Flugblatt der Bevölkerung mit. Das Vorhaben hat drastische Auswirkungen auf das Strassennetz der Gemeinde und jenes von Seewen ganz besonders. Wer aus Richtung Süden (von der Axenstrasse her kommend) auf der Autobahn nach Seewen einfahren will, der muss die Autobahn in Brunnen verlassen und durch die Ortschaften Ibach oder Unterseewen gegen Schwyz und/oder Richtung Sattel/Steinen/Lauerz fahren. Das wird – vor allem in Stosszeiten – die Verkehrsströme deutlich beeinflussen.
Nachstehend das erwähnte Infoblatt des ASTRA:
Auch der ‘Bote der Urschweiz’ bekam von der Anschluss-Schliessung Kenntnis und informierte seinerseits die Leserschaft über das Vorhaben:
(Quelle: ‘Bote’ vom 22.7.20)
Bildlegende:
SEHR laut und für die Anwohner schlafraubend: die aktuellen Arbeiten an der Autobahn A4 in Unterseewen zerren massiv an deren Nerven – Tag und Nacht!
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20.07.2020 Pfarreirat Seewen 'stillgelegt'
Den Pfarreien fehlen nicht nur die Pfarrer, sondern zunehmend auch ‘kirchliche Dienstleister’
p. Das Interesse, sich gemeinnützig zu engagieren, das wird immer geringer. Daran ändert auch der Appell ‘zäme ha!’ wegen ‘Corona’ nicht viel. Jedermann/jedefrau geht den eigenen Weg… Darunter leiden Institutionen, die über Jahrzehnte gute Dienste am Mitmenschen leisten/leisteten. Die Kirche ist so eine Institution, die – vor allem in Krisenzeiten – vielen Menschen Halt gibt. Aber auch sie selbst erlebt zurzeit eine ‘Schwächephase’. Denn ihr und ihren Institutionen fehlen Nachwuchskräfte. So kämpfen die Pfarreien nicht nur mit der Installation von Pfarrern, von denen es immer weniger gibt. Auch ‘erdige’ Mitarbeiter in den Pfarreien werden immer rarer. So haben jüngst die Pfarreigemeinde Schwyz und jene von Seewen beschlossen, ihre Pfarreiräte zu ‘sistieren’. Dies wusste der ‘Bote der Urschweiz’ am 18. Juli 2020 seiner Leserschaft zu berichten:
Gehört in jedes Dorf: die Kirche.
Doch ‘Bodenpersonal’ lässt sich heute nurmehr schwer finden.








