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Gasthaus zum weissen Kreuz . Seewernstrasse 12 . 6423 Seewen (SZ)  

 

Öffnungszeiten       +41 (0)41 810 13 48

 

   14.06.2019  Firma Käppeli durchbricht Knoten


Immer noch wird über die Frage der hinreichenden Erschliessung diskutiert und vor allem gerichtet

p. Sie gehört zu einer Gruppe mehrerer Bauwilliger, die Bauunternehmung Käppeli. Die im ‘Riedmattli’ beheimatete Strassenbaufirma versucht – wie andere Firmen auch – eine Baubewilligung für ihre geplante Wertstoffsammelstelle am westlichen Seebner Dorfrand zu erlangen. Das Prozedere dafür begann vor über zehn Jahren. Dass es damals nicht gleich mit einem behördlichen ‘Ja’ geklappt hat, dafür waren u.a. Nachbarn ‘zuständig’. Sie reklamierten die Erschliessungskapazität auf der zu- bzw. wegführenden Strasse (Schützenhausweg von/zu Bahnhofstrasse) und riefen dabei die Gerichte an. Jetzt hat mindestens eine der bauwilligen Firmen ein Okay bekommen. Wie der ‘Bote der Urschweiz’ weiss und am 13. Juni 2019 seiner Leserschaft bekanntgab, hat die Bauunternehmung eine rechtskräftige Baubewilligung für die Realisierung einer Wertstoffsammelstelle in der Industriezone ‘Riedmattli’ erlangt. Ob das ursprüngliche Vorhaben aber tatsächlich auch in Seewen gebaut wird, ist unklar, wie Firmenchef Guido Käppeli verriet. Zwischenzeitlich nämlich konnte die Firma einen ‘Blätz Land’ in Ingenbohl kaufen. Auch hier hätte es Platz für eine Sammelstelle…

Nachstehend der erwähnte Bericht aus dem ‘Bote’:

 

   03.06.2019  Das Sterben der Wirtschaften


Immer mehr traditionelle Gaststätten schliessen ihre Türen

p. Noch vor Jahren gehörte zur Grundausstattung jedes Dorfes in der Schweiz eine Kirche, ein Schulhaus, eine Wirtschaft, ein Beck, eine Metzgerei und eine Molki. Und auch eine Bankstelle gehörte dazu. Tempi passati! Das Leben in den Dörfern und Städten hat in den letzten paar Jahren einen gewaltigen Umbruch erlebt. Kein traditioneller Stein blieb auf dem andern. Kleingewerbetätige warfen aus allerlei Gründen das Handtuch, klassische Ein-Mann-Unternehmen sind zur absoluten Seltenheit geworden. Hauptursache für die Konzentration der Anbieter ist die Globalisierung, aber auch die Modernisierung. Traditionelles (Kunst-)Handwerk ist nicht mehr gefragt, preiswerte Massenware ist ‘in’. Zu den Leidtragenden des strukturellen Wandels gehören die traditionellen ‘Beizen’. Sie verschwinden landauf landab zu tausenden - auch im Kanton Schwyz. Auch wenn über die Gründe des ‘Wirtschaftssterbens’ diskutiert werden darf, am Schluss sind es immer Entscheidungen von Menschen, die keine Zukunft in der Fortführung des jeweiligen Betriebes mehr sehen. Ist dann irgendwann einmal zum letzten Mal ‘ufe-gstuehled’, kommt das Bedauern. «Man weiss erst, was man hat, wenn man es nicht mehr hat.» Eine (zu) späte Einsicht hilft dann halt oft nicht mehr, weil die ‘Beiz’ dann halt schon zu ist…

Im ‘Bote der Urschweiz’ wurde am 18. Mai 2019 ein entsprechender Artikel über die Situation in der Schweizer Gastronomie abgedruckt:

 

Gasthaus zum weissen Kreuz
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