21.06.2019 Kreisel-Projekt nimmt weiter Fahrt auf
Wieder geht der H8-Anschluss in die öffentliche Auflage
p. In den Büros des kantonalen Baudepartementes hat die Fahrt Richtung ‘Realisierung Vollanschluss H8/Steinerstrasse’ weiter an Tempo gewonnen. Wie der ‘Bote der Urschweiz’ am 21. Juni 2019 seiner Leserschaft unterbreitet, liegen wieder überarbeiteten Pläne öffentlich auf. Ziel: die baldige Freigabe des Baus des Vollanschlusses. Damit würde auch den Liegenschaftseignern von Seewen-Feld grünes Licht gegeben, um (endlich) ihre Bauvorhaben zu realisieren…
Siehe auch Beitrag vom 3.2.2019.
20.06.2019 Steinbruchbetreiberin muss Gewässerverschmutzung reduzieren
Lange wurde darüber hinweggesehen, jetzt muss auch die Steinbruchbetreiberin Gewässer-Schutzmassnahmen vorkehren
p. Jahre lang, wenn nicht schon seit Jahrzehnten reklamieren vor allem Anwohner und Betroffene die Umweltverschmutzung durch die Steinbruchbetreiberin im ‘Zingel’. Die Rede ist von der Luftverschmutzung nach Sprengungen (Staubwolke) sowie die Ableitung von Betriebsareal-Wasser direkt in den Lauerzersee sowie die Seewern. «Doch alle Beschwerden bei den zuständigen Bewilligungsbehörde sowie der Ueberwachungsorgane sind bisher immer auf taube Ohren gestossen», meint etwa der ehemalige Einwohnervereinspräsident, der nun Vorsteher des betreffenden Quartiervereins ist. «Würden Privatpersonen dermassen viel Sand und Staub in den See und die Seewern einführen, würden diese ‘Täter’ schon längst hinter ‘schwedischen Gardinen’ schmoren. Doch über das Tun der Kibag AG wird in diesem Punkt hinweggesehen». Offenbar aber hat nun ein Umdenken beim Staat stattgefunden. Wie der ‘Bote’ jüngst berichtete, hat die KIBAG Kies Seewen AG ein Baugesuch auf der Bauverwaltung in Schwyz eingereicht – wohl nicht ganz freiwillig. Dabei geht es um Massnahmen zur Vermeidung von eben vorgenannten Immissionen in das stehende und fliessende Gewässer entlang des Betriebsareals. Wie die Zeitung weiter weiss, sollen die entsprechenden Bauarbeiten im August 2019 vorgenommen werden.


(Quelle: ‘Bote der Urschweiz’ vom 17.5.2019)
Unschön und offensichtlich: aus dem Gelände des
Steinbruchs Zingel fliesst seit Jahrzehnten kontaminiertes
Wasser in den See. Dort hat sich auf dem Seegrund ein
Kubikmeter grosse Sandbank angesammelt.

Beim Beginn der Seewern das gleiche Bild: Schmutzwasser
aus dem Areal des Steinbruchs trübt die Seewern. Viele
kleine Gesteinskörner bilden inzwischen eine regelrechte S
andbank in der Bachsohle.
Mit einer Charme-Offensive hat die Kibag-Gruppe jüngst der Bevölkerung weismachen wollen, wie wichtig der (Tag-)Abbau von Gestein im ‘Zingel’ ist. Es wurde zu einem ‘Tag der offenen Tür im Zingel’ gerufen. (Anmerkung Gesteinsabbau: es könnte aber auch bergmännisch (also unterirdisch in Kavernen) Seebner Gestein gewonnen werden, was das Landschaftsbild schonen würde).









