02.10.2018 Der regelmässige Ausnahmefall
Die Steinbruchbetreiberin beteuert, dass Staubwolken eine Ausnahme darstellen
p. Wer sich regelmässig im, auf und am Lauerzersee aufhält, dem entgeht nicht, was sich an der Urmibergflanke ab und zu für eine unschöne Sache abspielt. Da wird der Berg weggesprengt, was das Zeug hergibt. Hauptsache, es wird damit – von auswärts Wohnenden - mächtig Kies gemacht. Was die Anstösser und Naherholungsraumsuchenden dafür erhalten, ist nicht erwähnenswert. Denn Staub ist ja nichts Schlimmes. Ausser, man atmet ihn regelmässig in grossen Mengen ein (Staub-Lungen)… Dass dies nicht geschieht, dafür schaut die Behörde, unsere Verwaltung, unsere gewählten Politiker. Sie alle sind mitverantwortlich dafür, dass überwacht und hingeschaut wird, was sich im Steinbruch Zingel so alles tut. Die vielen Involvierten schauen, dass die Luftverschmutzung sich im Rahmen hält, dass die Strasse nicht übermässig wegen Sprengungen gesperrt werden muss und dass die Renaturierung wie verlangt zügig vorwärts geht. Kurzum, allesamt schauen zu uns, damit es uns gut geht – in UNSEREM Lebensraum. Nur zu gerne wird daher verschwiegen, wenn irgendetwas nicht so ist, wie es sein sollte. Dazu gehören zum Beispiel die regelmässigen Ausnahmesprengungen, die jeweils mächtig Staub aufwirbeln. Aber der guten Ordnung halber: wir berichten hiermit NICHT darüber…
Im der Regionalzeitung Bote der Urschweiz war am 26. September 2018 über die jüngsten Sprengungen Folgendes zu lesen:
Auch ein Video kursiert im Internet: Hier geht's zum Video.
Der viele Staub liess einen Anwohner nicht unberührt, weshalb am 28. September 2018 nachfolgender Leserbrief im Bote zu lesen war:
Staub – und Lärm: beides schlägt auf die Gesundheit.
Gratis zu haben aus dem Steinbruchbetrieb im Zingel neben dem Lauerzersee.
01.10.2018 Neue Leitungen in der Badstrasse
Gemeinde koordiniert Austausch und Neuverlegung von Werkleitungen in Unterseewen
p. In den 1980er-Jahren wurde sie letztmals umfassend saniert, die Badstrasse zwischen der SBB-Unterführung beim Hotel Rössli und der Einbiegung in die Seewernstrasse. Damals wurden links und rechts der Fahrbahn rote Radstreifen eingebracht sowie die beiden Uebergänge mit Pflastersteinen versehen. Jetzt ist an gleicher Stelle wieder eine Grossbaustelle eröffnet worden. Grund: neue Werkleitungen. In einem Schreiben informierte das Tiefbauamt der Gemeinde anfangs September die Anwohner über die geplanten Arbeiten. Zur Hauptsache geht es diesmal um das Meteorwasser, das in neuen Leitungen abgeführt werden soll. Gleichzeitig wird der offene Graben dazu genutzt, um Werkleitungen neu zu verlegen. Dafür interessierten sich die Agro Energie Schwyz AG, die Quellwasserversorgung Brunnen AG sowie die Swisscom.
Die umfassenden Arbeiten verlangen eine Teilsperrung der Badstrasse. Eine Umleitung ist via die Hirschenstrasse signalisiert. Die eigentlichen Bauarbeiten sollen noch vor Winterbeginn abgeschlossen werden können. Der neue Deckbelag ist auf Frühling 2019 vorgesehen.
Nachstehend einige Infos zur geplanten Grossbaustelle in Unterseewen:
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