01.10.2022 Erstes Seeli am Urmiberg
Zwei ökologische Aufwertungen am Urmiberg auf ehemaligem Steinbruch und einer Brandruine
p. Die heftigen Niederschläge die letzten Tage haben ein neues Kleinod am Urmiberg, genauer gesagt in der 'Hebleren', vollendet: ein kleines Seeli.
Die Voraussetzungen dazu bildete das Gelbbauchunken-Vernetzungsprojekt, welches u.a. von der Stiftung Lauerzersee mitfinanziert wird. Das Projekt sieht eine Verbindungs-'Strasse' für die seltene Amphibie zwischen ihren Lebensraum Lauerzersee/Sägel und den Plätzen in Hinteribach vor. Am Urmiberg sind in den letzten beiden Jahren einige 'Rastplätze' (vor allem im 'Gertenbann') hierzu bereits geschaffen worden. Nun 'spiegelt' der grösste Rastplatz - mitten in dieser Lichtung am Seebner Hausberg. Rückblende: vor ziemlich genau zehn Jahren, am 28. Februar 2013, brannte das Heugädeli - genannt 'Ostergädeli' - durch Brandstiftung nieder. Jetzt soll neues Leben einkehren. Doch dafür braucht es Wasser, das dort oben rar ist. Gespiesen wird das neue Seeli einzig durch Regenwasser. Und von dem hat es die letzten Septembertage reichlich gegeben... Wie das neue Seeli schliesslich genannt wird liegt auf der Hand: 'Hebleren-Seeli'.
Nachstehendes Bild zeigt die neueste 'Attraktion' am Urmiberg:
Schreckensmomente: durch Brandstiftung brannte das in Seewen bestbekannte 'Ostergädeli' bis auf die Grundmauern nieder.

Auch weiter südlich, nordwestlich des 'Alpenrösli', fanden dieses Jahr ökologische
Aufwertungsarbeiten statt. Der ehemalige Steinbruch 'Nägeli' wurde die letzten Jahre
komplett mit Bauschutt und anderem Material aufgeschüttet und begrünt.
Heute weiden allerlei Tiere darauf.
01.10.2022 Nachtbuben als Kreisel-Kreativkünstler
Die zwei Kreisel im 'Bienenheim' sind in Betrieb, deren Endgestaltung folgt noch
p. Sie sehen (noch) trostlos aus, die beiden Kreisel an der Verzweigung H8/Steinerstrasse im 'Bienenheim. Seit wenigen Wochen sind sie in Betrieb, doch fehlt nur noch der künstlerische Schmuck in der Kreisel-Mitte. Dieser wird organisiert vom einheimischen Holzunternehmen Strüby bzw. dessen Lernenden. Nach Auskunft der Bauherrschaft sollen die zwei Kreisel im kommenden Jahr fertigerstellt werden. So lange aber mochten einige Nachtbuben wohl nicht auf die Holzskulpturen warten. Sie nutzten die Gunst der Stunde (oder der Nacht) und 'verschönerten' kurzerhand die zwei Kreisel nach ihrem Gusto. Erst mit einer Hexe, dann mit einem Velo und nun auch mit einem Elektro-Scooter. Ob dies das (vorläufige) Ende der Nachtbubentaten ist oder nochmals einige Kreative die Kreisel als 'Wechselausstellungsort'
nutzen, ist unklar. Der 'Bote' jedenfalls freute sich gleich in mehreren Beiträgen über die Streiche in Seewen:
Der 'Acherli'-Kreisel, der im September 2004 seiner Bestimmung übergeben wurde, wurde seinerzeit auf Bestrebungen des damaligen Einwohnervereinvorstandes mit dem Seebner Wappen (Seerose) verziert.
In Südafrika geht alles einfacher. Dort werden Kreisel 'Eier' genannt - einfach weil sie in der Mitte gelb ausgemalt werden und damit an Spiegeleier erinnern...
PS: Beachten Sie auch die Reportage unter ARCHIV, Reportagen vom Gastwirt, 'Ein Kreisel schreibt weiter Seebner Verkehrsgeschichte'










