15.11.2022 Pfarreifest löst Missionswochenende ab
Erlöse gehen an bedürftige Mitmenschen im In- und Ausland
Es gehört zur Tradition der Pfarrei Seewen, benachteiligten Mitmenschen zu helfen. Jeweils im Spätherbst hat sie während Jahren eigens ein Fest auf die Beine gestellt: das Pfarrei-Missionswochenende. Während zweier Tage hatten hierfür viele freiwillige Hände allerlei Attraktionen ins Leben gerufen, um auf diese Art Geld für Bedürftige zu sammeln. An der Idee hat sich grundsätzlich nicht viel geändert, doch heuer heisst der Anlass 'Pfarreifest'. Dieses Fest findet am 19. und 20. November in, unter und neben der Pfarrkirche statt, wie einem Flyer entnommen werden kann. Das Fest stellt aber auch den Abschluss der umfangreichen Renovation der Alten Kapelle hier in Seewen dar.
Der Flyer sieht wie folgt aus:
Nachstehender LINK verrät den zeitlichen Ablauf des Festes: Klick
Weitere Infos finden sich auch unter www.kirchgemeinde-schwyz.ch
Vor wenigen Tagen, am 11.11.2022, wurde in Schwyz ein Meilenstein gelegt:
die Pfarreien Schwyz, Ibach und Seewen wurden zu einem Seelsorgeraum zusammengefasst. Im Kern geht es dabei darum, Synergien zu nutzen und Abläufe innerhalb der Gemeinschaft zu vereinfachen. Im 'Bote' vom 12 November wurde über die Neustrukturierung wie folgt berichtet:

Bei schönstem Sonnenschein wurde in und um die Pfarrkirche Seewen
das 'Pfarreifest 2022' gefeiert - aus Anlass des Abschlusses der
sanften Sanierung der Alten Kapelle.
Zufälligerweise gleichzeitig wurde in den 'Mitteilungen des Historischen Vereins des Kantons Schwyz 114/2022'
detailliert über die vorgenommenen Erhaltungsmassnahmen am Gebäude berichtet:
10.11.2022 Steinbruch 'Zingel' soll weiter am Urmiberg 'fressen'
Bereits jetzt engagiert sich die KIBAG-Gruppe für die nächste Abbau-Etappe am Urmiberg
p. Trotz heftiger Opposition aus Seewen im Jahre 2008 stimmte das GEMEINDE-Volk Ja zur Erweiterung des Steinbruchs 'Zingel' am Lauerzersee. Zu sehr drohten die Betreiber vorgängig mit einem Engpass des begehrten Gesteins für das Eisenbahnnetz in der Schweiz. Und zu sehr wurde auf einen Verlust von Arbeitsplätzen hingewiesen, der drohe, falls der Steinbruch nicht im Tagbau erweitert werden könne. Die Angstmacherei hatte sich gelohnt: die Umweltverbände liessen sich kaufen und zogen ihre Einsprachen zurück. Gebetmühlenartig wurde versprochen, den Steinbruch umgehend wieder zu renaturieren. Doch was ist bis heute aus den Versprechungen geworden???
Nun scheint sich die Geschichte zu wiederholen. Bereits wirken die Kiesmacher auf die Instanzen, weil ab 2030 ein Ende des Abbaugebietes II droht (Eigentlich ist es bereits das Abbaugebiet III). Die Erweiterung gehöre in den Richtplan, wird gefordert.
Die Bevölkerung kann jetzt via Internet zu den Plänen Stellung beziehen...
Nachstehend der LINK zur Stellungsnahme:
https://www.sz.ch/behoerden/information-medien/medienmitteilungen/medienmitteilungen.html/72-416-412-1379-1377-4603/news/17192
Folgender Beitrag erschien im 'Bote' vom 8. November 2022 zur Richtplananpassung:

(Anm.: Beachten Sie auch den Beitrag vom 16.8.2022 auf diesen Seiten!)


















