12.10.2022 Erst die Bank, dann die Post, jetzt der SBB-Schalter...
Die SBB wollen aus Spargründen den SBB-Bahnhofschalter schliessen
p. Es brauchte keine hellseherischen Fähigkeiten, um dies vorauszusehen:
Digitalisierung sei Dank wird in einigen Wochen eine weitere Publikums-Kontaktstelle eines Dienstleistungsbetriebes geschlossen. Es geht um den Schalter der SBB im Bahnhofsgebäude. Dieser soll auf Neujahr stillgelegt werden. Damit endet eine 140-jähirge Tradition. Denn seit der Inbetriebnahme der Gotthardbahn 1882 war der Bahnhof 'Schwyz' in Seewen immer von Betriebsdisponenten bedient. Seinen Höhepunkt hatte der Bahnhof wohl in den 1980er Jahren, als der Güterschuppen nördlich des Bahnhofgebäudes südlich an dieses verlegt und das ganze Bahnhofsgebäude komplett neu gebaut wurde. Mit einem grossen Bahnhofsfest wurden die Neubauten 1983 ihrer Bestimmungen übergeben. Zudem entstand in diesem Zug der neue Bushof. Jetzt ist alles passé. "Aufgrund der veränderten Kundenbedürfnisse" und aus wirtschaftlichen Gründen sieht sich die SBB gezwungen, den Schalter 'dicht' zu machen. Wer ab 2023 Billette will, muss sich an die dafür vorgesehenen Billettautomaten wenden...
Im 'Bote' vom 12. Oktober wurde die SBB-Neuerung publik:
Bildlegende:
Er heisst 'Schwyz', doch der Bahnhof steht mitten in Seewen. Zeitweise arbeiteten darin und
rund-herum im Güterschuppen bis zu 20 Menschen. Ab 2023 ist nur noch im 'Kiosk' Leben...
Im 'Bote der Urschweiz' wurde am 13. Oktober die Schalterschliessung thematisiert:
01.10.2022 Stimmvolk Ingenbohl entschied sich für Kreisel hoch
Ein Erschliessungsprojekt in Ingenbohl wird Auswirkungen auf den Verkehrsfluss in Seewen haben
p. Die Stimmbürgerinnen und -bürger der Gemeinde Ingenbohl haben am letzten Wochenende ein JA zu einem infrastrukturellen Meilenstein in die Urne gelegt. Dieses JA wird auch Auswirkungen auf Seewen haben. Gemeint ist der Bau eines Erschliessungswerkes für das neue Gebiet 'Nova Brunnen', das seit wenigen Jahren im Bau ist und einen neuen Brunner Dorfteil bilden wird. Bis vor einigen Wochen schien die Sachlage relativ klar: der Gemeinderat forcierte eine Variante namens 'Hochkreisel', die unbestritten war... bis sich Widerstand bildete. In einer ausserordentlich emotionalen Gemeindeversammlung wurde das Projekt an die Urne überwiesen, obwohl einige prominente Brunner dagegen opponierten, indem sie die Variante 'Kurve' als die bessere Lösung erachteten. Mit nur einer Handvoll Stimmen hat schliesslich das Projekt des Gemeinderates, welcher von allen politischen Parteien mitunterstützt wurde, obsiegt. So oder so, die geplante Erschliessung in das und aus dem Areal 'Nova Brunnen' wird das Seebner Strassennetz - vor allem in Unterseewen - mit Sicherheit zusätzlich belasten.
In der Lokalpresse wurde immer wieder über das Ingenbohler 'Jahrhundertbauwerk' berichtet:









