07.07.2025 Sommerlager von JW und BR Seewen im Wallis
Jungwacht und Blauring Seewen verbringen in Oberwald (VS) ihre Sommerferien
p. Darauf wurde schon lange gewartet: auf das Sommerlager 2025 von Jungwacht und Blauring Seewen! Nun steht es unmittelbar vor der Tür: nach dem Lagersegen am frühen Montagmorgen bei der Pfarrkirche gings für die beiden stattlichen Scharen gleichentags mit der SBB ins Wallis, genauer nach Oberwald. Dort wird zum Motto 'Harry Potter' magisch gelebt und gezaubert. Was dabei herauskommen wird? - Das wissen nur die Teilnehmer/innen...
Nachdenklich gibt man sich - aber nicht nur in Seewen - über die Finanzierung dieser Sommerlager. Wie der 'Bote der Urschweiz' am 5. Juli berichtet, dürften zufolge Sparmassnahmen des Bundes die Lagerkostenbeiträge ab 2026 zu einem Teil wegfallen werden. Die Rede ist von bis zu 20 Prozent. Das würde heissen, dass die Lagerkosten (die heute bei 250 Franken pro Kind angesetzt sind) einen kräftigen Schub nach oben machen würden...
19.06.2025 Natur aufwerten, doch im 'Zingel' soll für 50 Jahre weiter Stein in einem BLN-Gebiet abgebaut werden
Stärkerer Schwyzer Ortsbildschutz ('Schutzzonenplanung') an der Gemeindeversammlung vom 5. Juli 2025 traktandiert
p. Es tönt (zu) schön, was am letzten Montagabend (16. Juni 2025) im Seebner Gaswerk an einer Info-Veranstaltung der KIBAG-Gruppe und der Gemeinde Schwyz den knapp 40 Personen berichtet wurde: trotz Bedenken aus Bern könne am Urmiberg auch die nächsten paar Jahrzehnte Stein im Tagbau gewonnen werden. Denn das Gestein - Seewer Kalk - sei zu einem Grossteil für die SBB bestimmt. Und das rechtfertige nach einer Interessensabwägung die Steingewinnung in ein BLN-Gebiet (BLN = Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung), so die Gemeinde bzw. der zuständige Gemeinderat Christof Zumbühl. Kritische Fragen blieben nach der Präsentation aus. Ob sich dies an der ausserordentlichen Gemeindeversammlung vom 5. Juli 2025 ändert? - Denn an dieser Versammlung der Gemeindestimmbürger/innen wird auch über eine Anpassung der seit 2001 in Kraft stehenden Schutzzonenplanung diskutiert. Das Ziel dieser Revision: eine Aufwertung der Natur, der Landschaft und der Ortsbilder.
Man darf gespannt sein...Im 'Bote' der Urschweiz war am 18. Juni 2025 Folgendes zu lesen:
Gegen zehn Fussballfelder gross soll die Abbauetappe III im 'Zingel' werden - in einem Gebiet, das als 'wertvollste Landschaft der Schweiz' aufgeführt wird. Niemand der Anwesenden an der Info-Veranstaltung wird - bei einer Zustimmung des Volkes an der Urne - das Ende des Gesteinsabbau am Urmiberg je erleben. Heisst: in etwa 50 bis 70 Jahren sollen die Landschaftswunden soweit verheilt sein, dass man/frau keinen Steinbruch mehr erkennen sollte.
Wenn monetäre Interessen höher gewichtet werden als der Landschaftsschutz,
dann geht die Zerstörung unseres Lebensraumes unvermindert weiter,
Rekultivierungsversprechungen hin oder her...
Die geplante Erweiterung des Steinbruchs kommt nicht überall gut an, wie einem Leserbrief im 'Bote' zu entnehmen war:










