01.11.2019 Bahnwärterhäuschen fiel dem Abbruchhammer zum Opfer
Das vor rund 135 Jahren erbaute ‚Bahnwärterhäuschen‘ im ‚16i‘ gehört der Geschichte an
p. Langezeit stand es alleine auf weiter Flur, das ‚Bahnwärterhäuschen‘ im ‚16i‘ zwischen Seewen und Ingenbohl. Erbaut gleichzeitig mit der Gotthardbahn-Linie war es lange Zeit der Aufenthaltsort des Barrièrewärters des unmittelbar daneben liegenden Bahnüberganges mit der Nummer 16. Die Bezeichnung ist ein Ueberbleibsel aus der Zeit des Bahnbaus von 1872 bis 1882 durch die damalige Gotthardbahn-Gesellschaft. Mit Beginn in Immensee, dort wo die Gotthardbahn ihr Werk offiziell startete, wurden die Gleise in Interwallen von etwa einem Kilometer gequert. Dies mit ‚Barrièren‘, die von gleichnamigen Wärtern bedient wurden. Die Barrière im ‚16ni‘ war somit der sechzehnte Uebergang der Strecke von Immensee nach Airolo. Nach der Ersatznahme der dortigen Barrière durch einen neue Ueberführung (Viadukt) in den 1970er Jahren gehörte auch der Job des ‚Barriérewärters‘ der Vergangenheit an. Das Häuschen wurde langezeit bewohnt von Franz Schuler, der es dann in den 1990er Jahren an Paul Schorno weiterverkaufte. Durch Schornos Tod vor geraumer Zeit ging das Häuschen an die Gemeinde Schwyz über. Diese wiederum beschloss, das seit dessen Erstellung mehrmals umgebaute Häuschen abzubrechen. „Es war in einem schlechten Zustand“, hielt Abbruch-Chef André Brugger von der Bürgi Tiefbau AG auf Anfrage fest. Der gewonnene Platz will die Gemeinde selbst nutzen.
Die Bilder zeigen die letzten Stunden des ‚Bahnwärterhäuschens‘ im ‚16i‘:
Im Buch ‚Gruss aus Schwyz‘ zeigt eine historische Aufnahme den ursprünglichen Zustand des alten Gebäudes (Häuschen ganz links am Bildrand unmittelbar neben den Gleisen).
01.11.2019 Seebner Senioren 'verkauften' sich gut
Das alljährliche Plauschturnier zwischen den ü60ern Seebnern und Brunnern begeisterte wiederum
p. Jedes Jahr im Oktober wollen sie es wissen, die pensionierten Seebner Sportler. Messen tun sie sich mit den gleichaltrigen Brunnern in den zwei Disziplinen Faustball und Unihockey. Dies war auch jüngst wieder der Fall. Den Gastgebern in Brunnen wurde dabei nichts geschenkt, die Spiele waren fair und ausgeglichen. Schliesslich stellten sich die Mitwirkenden dem Fotographen:
(Quelle: ‚Bote der Urschweiz‘, 31.10.2019)




