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Gasthaus zum weissen Kreuz . Seewernstrasse 12 . 6423 Seewen (SZ)  

 

Öffnungszeiten       +41 (0)41 810 13 48

 

   01.06.2019  Veränderungen gegenübergestellt


Die steigende Zahl Einwohner/innen in der Schweiz führt zu immer mehr Kulturlandverlust

p. Es ist mehr als offensichtlich: das Landschaftsbild verändert sich unglaublich! Wo einst grüne Wiesen blühten steht heute oft ein baulicher Einheitsbrei ohne Bezug zu Land und Leuten. Doch das Volk will dies offensichtlich so, wird der Baubranche viel Freiheit zugebilligt. Tendenziell geschieht dies in grösseren Gemeinden eher als in kleineren, wo rigorosere Bauvorschriften herrschen (Beispiel Lauerz, das mehr oder weniger Flachdächer untersagt).

Welch grosse Flächen in den letzten 50 Jahren dem ‘Bauwahn’ zum Opfer gefallen sind, das lässt sich seit wenigen Tagen ganz gut im Web nachschauen. Der ‘Bote der Urschweiz’ hat den Link dazu gefunden und ihn seiner Leserschaft offenbart. Unglaublich!

 (Quelle: ‘Bote’ vom 31.5.19)

 (Quelle: ‘Bote’ vom 1.6.2019)

Auch Seewen hat einen markanten Wechsel
durchgemacht und ist vom beschaulichen
Kurort mit Bäder-Angebot zum Transitdorf
mit enormem Verkehrsaufkommen ‘verkommen’.

   30.05.2019  Gastfreundschaft pur - 10'000 Tage nonstop offen


Seebner Gastbetrieb schaffte das fast Unmögliche 

p. Ohne viel Aufhebens konnte gestern Donnerstag (Auffahrt) das Traditionsgasthaus ‚Kreuz‘ in Unterseewen einen speziellen Tag feiern. Es war der exakt 10‘000ste Betriebstag seiner Wiedereröffnung am 13. Jänner 1992. Heisst, 27,5 Jahre lang war das Gasthaus im alten Dorfteil von Seewen keinen einzigen Tag geschlossen. Diese Gastfreundschaft mit immer offenen Türen ist bzw. war Gastgeber Peter Rickenbacher zu verdanken, seines Zeichens ‚Kreuz‘-Wirt in vierter Generation. „Uns war kein Aufwand zu viel, die Freundschaft mit dem Gast, also die Gastfreundschaft, zu pflegen! Mein Team und ich verzichteten auf sehr viel, nur um immer für den Gast da zu sein.“ Mit diesem Fazit begründet der 55-Jährige die enormen Oeffnungs- und Präsenzzeiten. „Was gibt es Schlimmeres für den Gast als geschlossene Türen? Er rennt zwei- oder dreimal an, und schon sucht er sich ein neues Stammlokal.“ Das wird mit Fakten untermauert. Allein 2018 schlossen schweizweit 2273 Gaststätten ihre Türen für immer. Das zeigt, wie schwierig es heute ist, einen Betrieb zu führen.

Gebaut wurde das ‚Kreuz‘ in Seewen im Jahre 1653 am ‚Weg zum Gotthard‘. In seinen 366 Jahren seines Bestehens dürften inzwischen gegen zehn Millionen Gäste im - als Denkmal geschützten Betrieb – eingekehrt sein. In den letzten bald 90 Jahren hatte sich das Haus einen Namen als Spezialitätenbetrieb für feine Poulets geschaffen. Der Grossvater des heutigen Wirtes war bekennender Ornithologe und nahm das Produkt in die Speisekarte auf. Ob und allenfalls wie es mit dem Traditionsbetrieb künftig weitergeht ist noch offen. Ab kommendem Montag, 3. Juni 2019 werden die Türen jedenfalls erstmals seit bald 30 Jahren geschlossen bleiben. Es sind für eine unbefristete Zeit ‚Betriebs- und Renovationsferien‘ angesagt. Und der Wirt gönnt sich nach einigen gesundheitlichen Rückschlägen eine Erholungsphase.

Infos über das ‚Kreuz‘ sind jederzeit abrufbar unter www.gasthaus-kreuz.ch

Eine Herkules-Leistung. Gastgeber Peter Rickenbacher
hielt das ‚Kreuz‘ in Seewen während exakt 10‘000 Tagen
Tag für Tag offen. Das ist schweizweit sogar eine absolute Seltenheit.

 

Auch im 'Bote der Urschweiz' wurde in der Ausgabe vom 7. Juni 2019 auf die Meisterleistung hingewiesen:

Gasthaus zum weissen Kreuz
Postfach 159
Seewernstrasse 12
6423 Seewen (SZ)
041 810 13 48

info@gasthaus-kreuz.ch
-> Reservierungen

 

 

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