08.01.2019 Erneute Revision des Gastgewerbegesetzes
Die Zeichen stehen gut, dass die ‘Polizeistunde’ im Gastgewerbe bald abgeschafft wird
p. Sie dient dem Schutz des Gastropersonals (und des Wirtes), aber auch zum Schutz der Nachtruhe: die ‘Polizeistunde’. Doch bald dürfte sie der Vergangenheit angehören. Eine Initiative der Jungen CVP ist zum Jahreswechsel 2018/19 vom Regierungsrat geprüft und für zur Annahme im Kantonsrat empfohlen worden. Der Weg zur Volksabstimmung ist damit nicht mehr weit, die Chancen einer Harmonisierung mit den Nachbarkantonen (z.B. Zug) gegeben. Will konkret heissen: künftig soll es jedem einzelnen Wirt, jeder Wirtin selbst überlassen sein, wie lange sein/ihr Gastrolokal täglich geöffnet hat bzw. wann ‘Schluss’ ist. Bisher war dies kantonal bzw. gar kommunal geregelt. Die Oeffnungszeiten der Gastrobetriebe musste von der Obrigkeit ‘sanktioniert’ werden. Dem soll bald Schluss sein, wie der ‘Bote der Urschweiz’ in seiner Ausgabe vom 8.1.2019 berichtet:

Morgenröte am Schwyzer Gastrohimmel! Schon bald sollen die Wirte
selbst darüber bestimmen, wie lange ihre Betriebe täglich geöffnet haben.
07.01.2019 Dreikönigstag in Schwyz - mit schwacher Seebner Beteiligung
Schneefall und Kälte forderten die Chlepfer
p. Getrübt von leichtem Schneefall, aber Temperaturen über dem Gefrierpunkt ging der Dreikönigstag 2019 über die Bühne. Wie jedes Jahr gehörte der Morgen der Jugend, die in kleinen Gruppen entweder von Hof zu Hof zogen und mit Schellen, Trycheln und Klopfen die bösen Geister vertrieben oder dann am ‘Priis-Chlepfä’ im Hauptort teilnahm. Nachmittags war dann der Höhepunkt mit dem Wettkampf unter den ‘Grossen’ angesagt. Gewonnen wurde der ‘Chrüzlistreich’ einmal mehr von Fredy Ulrich. Wie der Rangliste zu entnehmen ist, dürfte es wohl noch einige Jahre dauern, bis wieder einmal ein Seebner auf dem Podest stehen wird…
Der Abend wurde traditionell geprägt vom Dreikönigstag-Umzug der Greifler in der Gemeinde. So war es auch in Seewen. Im ‘Engiberg’ sammelten sich die Weisshemden, um dann als Tross mit Geissel-Chlepfer, Tannli-Träger, Trychel- sowie Chlopfen-Träger die traditionelle Route durch Seewen abzuschreiten (Engiberg/Sennhütte – Engibergweg – Bahnhofstrasse – Badstrasse – Seewernstrasse – Milchstrasse – Bahnhofstrasse – Dreilindenstrasse – Steinerstrasse – Herrengasse Schwyz). Wie jedes Jahr produzierten sie einen Höllenlärm, mit welchem sie alle bösen Geister aus dem Dorf am Urmiberg vertrieben. In Schwyz angekommen sammelten sich alle Greifler aus der Gemeinde zum gemeinsamen Einzug auf den Hauptplatz. Und da folgte das ‚Plöder’, wo Alltäglichkeiten der letzten 365 Tage auf die Schippe genommen wurden. Der Abschluss des ‚Greiflertages’ fand anschliessend in den Gaststätten um den Hauptplatz und im Alphüttli auf dem Hofmatt-Platz statt…
Die nachfolgenden Bilder vermitteln einige Impressionen vom ‚Marschhalt’ beim Gasthaus ‚Kreuz’ in Unterseewen:
Das obligate Gruppenbild der Teilnehmer am Umzug 2019: (für Grossaufnahme Doppelclick)
Nachstehend das ‚Driikönigsblättli 2019’:
Mit nachfolgendem Inserat warben die Greifler für ihren grossen Tag:
Heute in Lauerz wohnhaft, ist Franz Betschart eigentlich ein Seebner. Er wurde vom ‘Bote’ zum ‘Kopf der Woche’ erkoren, weil er exakt 50 Mal am Priis-Chlepfä in Schwyz teilnahm:
(Quelle: ‘Bote’ vom 4.1.2019)
Aus der Rangliste:
(Quelle: ‘Bote’ vom 7.1.2019








