27.07.2018 Viel Sport im und am Lauerzersee
Nach der Neuauflage 2016 ruft das Schwanau-Schwimmen wieder – und neu auch ein Jugend-und-Sport-Triathlonkurs
p. Es gehörte Jahrzehnte lang zum Lauerzersee wie die Inseln mittendrin: das jährliche Schwanau-Schwimmen (von der Insel zur Badi Seewen). Doch vor wenigen Jahren riss der Traditionsanlass aus organisatorischen Gründen: er wurde nicht mehr durchgeführt. Nur: tot gesagte leben bekanntlich länger, 2016 wurde eine Neuauflage ins Leben gerufen. Der damalige Anlass wurde ein Erfolg, und auch der im darauf folgenden Jahr 2017 ebenfalls wieder. So verwundert es nicht, dass auch im aktuellen Jahr dieser Anlass eine Fortsetzung findet. Angesagt ist der Event auf den 28. Juli mit Startschuss um 11.00 Uhr bei der Insel Schwanau. Nach der Einschreibung im Zielgebiet ‘Badi Seewen’ werden die Teilnehmer/innen (letztes Jahr waren es rund 80 Personen) in einem Bus nach Lauerz zum ‘Choliplatz’ nahe der Insel ‘Roggenburg’ (kleine Schwanau) geführt. Dort besammeln sie sich am Ufer, um auf Kommando die rund 1,5 Kilometer lange Strecke zum Seebad Seewen zurückzulegen. Die Schnellsten schaffen die Strecke in rund 20 (!!!) Minuten. Infos dazu waren dem Regionalblatt ‘Bote’ zu entnehmen.
Ebenfalls ins Wasser dürfen die Teilnehmer/innen des 22. Schwyzer Triathlons, der am 18. August 2018 durchgeführt wird. Neu organisiert der federführende VC Ibach Vorbereitungskurse. Diese finden in der Zeit zwischen dem 30. Juli und 10. August 2018 statt. Infos dazu waren ebenfalls im ‘Bote’ vom 27.7.2018 zu entnehmen. Also, Badehose an und auf an den Lauerzersee!
Nachstehend die zwei Hinweise aus der Presse zu den bevorstehenden Anlässen:
Im 'Bote der Urschweiz' vom 30.6.2018 wurde ausführlich über das Schwimmen von Lauerz nach Seewen berichtet:
26.07.2018 Ein Beitrag zur Vermeidung von Hochwasser in Unterseewen
Einlauf der Seewern in die Muota wird neugestaltet
p. Es ist im Moment schwer vorstellbar, dass ‘es’ auch anders sein kann: der seit Wochen heissen Witterung wegen führen die Bäche kaum mehr Wasser. Noch vor einem halben Jahr – im Februar 2018 – standen die Pegel weit über den normalen Werten. Sie führten zu Ueberschwemmungen. Auch in Unterseewen wird jeweils bei Regen mit Argusaugen gen Himmel geschaut, denn auch hier spitzt sich die Lage bei lange anhaltenden Niederschlägen zu. Die Seewern tritt regelmässig über die Ufer. Ganz schlimm war es im Jahre 2005 anlässlich des ‘Jahrhunderthochwasser’, als weite Teile des ‘16ni’ überschwemmt und eine enorm hohe Muota beim Zusammengehen mit der Seewern zu Rückstaus und Hochwasser führten. Schnell war klar: der Einlauf der Seewern in die Muota ist ‘nicht-optimal’ verbaut worden. Ein Fehler, der vor Jahrzehnten begangen und – bald behoben werden könnte! Denn mit der anstehenden Konzessionserneuerung für das EBS bietet sich die Chance, dem stromproduzierenden Eigenwerk Auflagen aufzubürden, um den ‘Fehler’ auszumerzen. Dies wusste der ‘Bote’ seiner Leserschaft am 26. Juli 2018 zu berichten:

Der Einlauf der Seewern (Bildrand unten) in die Muota
ist bei Hochwasser nicht optimal. Die Muota drückt
in die Seewern, was dazu führt, dass die Seewern ‘rückwärts’ fliesst….

Gleiches Wehr, mit Blick aus der Muota Richtung Urmiberg.








