05.07.2018 Wieder 15.92 Prozent 'Raser' auf der Seewernstrasse
Monat für Monat, Radarmessungen in der ‚Zone 30‘ in Unterseewen
p. Es ist schon fast langweilig, doch die Zahlen sprechen für sich: seit Einführung der Tempo 30-Zone in Unterseewen wird durch die Kapo Schwyz immer wieder die Geschwindigkeit der Verkehrsteilnehmer in diesem Quartier kontrolliert. Und: es lohnt sich für die Staatskasse. Auf kaum einem anderen Strassenabschnitt im ganzen Kanton wird das zugelassene Tempomaximum dermassen stark überschritten bzw. -fahren wie eben in Unterseewen. Regelmässig sind es Messung für Messung zwischen 15 bis 25 Prozent der Verkehrsteilnehmer, die die vorgeschriebene Maximalgeschwindigkeit nicht einhalten. Geschehen auch jetzt wieder, am 5. Juli 2018 morgens zwischen 06.00 und 07.30 Uhr. Bei 201 Durchfahrten fuhren 32 Verkehrsteilnehmer/innen zu schnell, was einen Uebertretungsanteil von 15,92 Prozent entspricht. Der schnellste Automobilist wurde mit 43 km/h geblitzt, was ihn einige hundert Franken Bussgeld kosten wird.
Mit der jüngsten Messung wird einmal mehr bestätigt: der Prozentanteil Raser ist in der Unterseebner ‚Zone 30‘ im Vergleich zu andern Strassenabschnitten mit ebenfalls ‚Tempo 30‘ viel zu hoch. Wird in einer Zone 30 generell regelmässig über 10 Prozent zu schnell gefahren, sind bauliche Nachrüstungs-Massnahmen nötig, wie es in einer Anordnung des Bundes heisst. Der Quartierverein Unterseewen&Seewernstrasse (QUS) reklamierte schon bei der seinerzeitigen Umsetzung der ‚Tempo 30‘-Zone im Jahre 2011, dass die angebrachte Signalisierung und die baulichen Massnahmen ungenügend seien und ihre Wirkungen nicht voll ausschöpfen können. Doch auf eine Nachrüstung, darauf dürften die Anwohner/innen entlang der Seewernstrasse noch viele Jahre warten...
Erneut über 15 Prozent Raser gemessen: in Unterseewen halten sich noch lange nicht alle motorisierten Verkehrsteilnehmer/innen an die vorgeschriebene Geschwindigkeit. Interessant ist die Raserei vor allem für die Staatskasse, die dank der Sünder kräftig mit Bussgeldern gefüllt wird….
03.07.2018 Wenn Vogel will, steht alles still...
Ein Kurzschluss über weite Ortsteile legte das Leben für eine längere Zeit komplett lahm
p. Gestern Montag-Morgen (2. Juli 2018) um etwa neun Uhr ging in weiten Teilen von Unterseewen. Ibach und Lauerz fast nichts mehr. Das Licht war weg, die Computer blieben schwarz und Telefonanlagen ruhten. Und vieles andere auch. Die Ursache war ein Stromausfall… Fast eine Stunde lang musste die Zivilisation im betroffenen Gebiet auf die Errungenschaft namens Strom verzichten, was zu zahlreichen Diskussionen führte.
Heute Dienstag, 3. Juli wusste der «Bote» den Grund des Stromausfalles seiner Leserschaft zu berichten: ein Vogel löste einen Kurzschluss aus, was verheerende Folgen - nicht nur für den Vogel - hatte. Arg in Mitleidenschaft gezogen wurden technische Apparate, die durch die Spannungsschwankungen da und dort kurzerhand den Geist aufgaben. So beispielsweise ein Steuerungsgerät einer Kühlzelle im Gasthaus Kreuz in Unterseewen (siehe Bild).





