09.04.2017 Das Hin und Her um das Bundes-Asylausschaffungszentrum, Teil 2
Obwohl die Zentralschweizer Kantonsregierungen auf eine Lösung auf dem ‘Glaubenberg’ pochen, will ‘Bundesbern’ das ‘Wintersried’
p. Patt! So etwa kann die Lage bezeichnet werden, wenn es um die Frage nach dem Stand des Projektes eines Ausschaffungszentrums für abgewiesene Asylbewerber im ‘Wintersried’ zwischen Seewen und Ibach steht. Seit Bekanntwerden, dass das Bundesamt für Migration landesweit einige solche Zentren realisieren will, ist Feuer im Dach. Niemand reisst sich um ein solches Vorhaben – ausser der Gemeinderat Schwyz, der den ‘Deal’ mit Bern einfädelte…
Im Gegenzug zur Akzeptanz eines solchen Zentrums will die Hauptortgemeinde eine Nutzung des seit Jahren brachliegenden Areals des ehemaligen Zeughauses. Und diese Nutzung scheint in Greifweite. Wie der ‘Bote’ berichtet, hat der Gemeinderat einen passenden Baurechtsertrag mit Bern unterzeichnet. Doch das letzte Wörtchen hat hierzu das Volk. Es wird voraussichtlich im Frühling kommenden Jahres darüber abstimmen, ob es dem Baurechtsvertrag seinen Segen erteilen wird oder ein Nein in die Urne legt. Immer noch fordern Stimmen den Kauf des Areals statt quasi eine langfristige ‘Miete’.
Im ‘Bote’ vom 5. April 2017 wurde über den neuesten Stand wie folgt berichtet:
(Bitte beachten Sie auch den Beitrag vom 19.3.2017):
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(Quelle: ‘Bote’ vom 5.4.2017)
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(Quelle: ‘Bote’ vom 8.4.2017)
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(Quelle: 'Bote' vom 13.4.2017)
03.04.2017 Wirtschaftsmeldungen (1. Quartal 2017)
p. Nachfolgende Meldungen aus dem Seebner Wirtschaftsleben sind in den letzten paar Wochen an die Oeffentlichkeit gelangt:
- Die Firma Victorinox aus Ibach schielt nach Seewen. Sie will auf dem Areal der ehemaligen USEGO/Schuler Weine in Unterseewen ein neues Verteilzentrum für ganz Europa bauen. Gleichzeitig wurde bekannt, dass sich das Familienunternehmen aus der Sparte ‘Textil’ zurückzieht. Wann das grosse Verteilzentrum in Betrieb genommen werden kann, wird wohl auch eine Frage der Erschliessung vom/zum Areal sein. Bekanntlich streiten auch andere Unternehmen um eine Ansiedlung in diesem Teil vom Unterseewen. Bisher scheiterten aber alle Versuche an der mangelhaften Erschliessung.

(Quelle: ‘Bote’ vom 18.2.17)
www.victorinox.com
- Im Steinbruch Zingel trat ein Ur-Gestein der Steinbruch-Firma ab. Paul Murer ging nach 30-jähriger Mitarbeit Ende Februar 2017 in den Ruhestand.
- Klein und fein war das Riemenstickerei-Unternehmen ‘Beat Mathis’, das einige Jahre im ehemaligen Postgebäude vis-à-vis des Bahnhofs Seewen-Schwyz einquartiert war. Im Januar waren die Mathis wieder einmal in Schwyz anzutreffen. Auslöser war eine Ausstellung im Forum der Schweizer Geschichte zum Thema ‘Bergleben’:
- Neue Führungsstruktur bei der Folex-Gruppe. Das Unternehmen um Martin Schleussner stellte sich per anfangs Jahr neu auf und gab die nächsten Ziele bekannt:

(Quelle: ‘Bote’ vom 5.1.17)
www.folex.ch
- Lange an der Seebner Franzosenstrasse ‘daheim’ hat die Schokoladenfabrik Felchlin vor Jahren schon ihre Produktion nach Ibach an die Gotthardstrasse gezügelt. Dort produziert sie die weltweit teuerste Schokolade überhaupt, wie der ‘Bote’ zu berichten wusste:

(Quelle: ‘Bote’ vom 25.11.16)
www.felchlin.com











